Da die kalte Tauzeit Kälte mit sich bringt, lernen Sie einfache Massagetechniken, um Erkältungen vorzubeugen
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Kalter Tau ist der fünfte Sonnenstand des Herbstes und markiert den offiziellen Beginn des Spätherbstes. Nach dem Kalten Tau sinken die Temperaturen allmählich und es kommt vermehrt zu Erkältungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin legt Wert darauf, die Gesundheitspraktiken an den Rhythmus der Jahreszeiten anzupassen. In dieser Zeit nach dem Kalten Tau liegt der Schwerpunkt der Gesundheitsvorsorge darauf, das Eindringen von Kältepathogenen zu verhindern und die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Kälte zu stärken.
Die „Fingerschnipsen-Übung” zur Stärkung der Yang-Energie
Viele Menschen leiden im Winter unter Kälteempfindlichkeit, die sich oft in kalten Händen und Füßen äußert. Mi Luo, Präsident der Chinese Health Yoga Association, empfiehlt, nach dem „Kalten Tau” mit der „Fingerschnipsen-Übung” zu beginnen, um diese Symptome zu lindern.
Die Übung ist bemerkenswert einfach: Greifen Sie jeden Tag um die Mittagszeit mit beiden Daumen die Mittelfinger und schnipsen Sie sie kräftig nach außen. Wiederholen Sie diese Bewegung hundert Mal.
Natürlich muss die Zahl hundert nicht strikt eingehalten werden; mehr Wiederholungen sind vorteilhaft. Führen Sie die Übung durch, wann immer es Ihnen passt. Die Spitze des Mittelfingers entspricht dem Startpunkt des Perikardmeridians, der als Schutzbarriere für das Herz fungiert. Nach dem „Kalten Tau” wird dieser Meridian besonders aktiv, um das Herz zu schützen.Natürlich muss man sich nicht auf diese Zahl beschränken; mehr Wiederholungen sind vorzuziehen, und die Übung kann jederzeit durchgeführt werden, wenn es gerade passt. Die Fingerspitze des Mittelfingers markiert den Startpunkt des Perikardmeridians, der als Schutzbarriere für das Herz fungiert. Nach dem „Kalten Tau” beginnen das Qi und das Blut des Körpers durch diesen Meridian zu fließen. Daher fördert das regelmäßige Schnipsen mit dem Mittelfinger die Qi- und Blutzirkulation, stärkt die Widerstandsfähigkeit des Körpers gegen Kälte und verringert die Anfälligkeit für kalte Extremitäten und die Abneigung gegen Kälte.
Tägliche Fußbäder zur Stärkung des Nieren-Qi
Wenn es nach dem „Kalter Tau“ zunehmend kälter wird, leiden manche Menschen unter Symptomen wie häufigem Wasserlassen und Müdigkeit. Wang Zemin, Chefarzt für Innere Medizin am Wangjing-Krankenhaus der Chinesischen Akademie für Medizinische Wissenschaften, erklärt, dass die Traditionelle Chinesische Medizin dies auf ein mangelhaftes Nieren-Qi zurückführt. Daher ist es ratsam, die Nieren regelmäßig zu „stärken“, indem man ihr Qi nährt.
Trinken Sie nicht nur nach dem Aufwachen Yang-wiederherstellendes Wasser, sondern pflegen Sie auch ein nächtliches Ritual, bei dem Sie Ihre Füße in warmem Wasser baden – achten Sie darauf, dass das Wasser bis zu den Knöcheln reicht. Begrenzen Sie das Bad auf 15 bis 30 Minuten, bis sich der Körper leicht warm anfühlt. Gleichzeitig erzielen Sie hervorragende Ergebnisse, wenn Sie Ihre Ohren und Ihre Taille reiben, bis sie warm sind.
Nach dem Fußbad sollte man eine Nierenmeridianmassage durchführen. Setzen Sie sich auf das Bett, die Fußsohlen zeigen zueinander; die Yongquan-Punkte auf beiden Fußsohlen markieren den Ursprung des Nierenmeridians. Fassen Sie die Wadenmuskeln mit beiden Händen und üben Sie allmählich Druck nach außen aus, während Sie nach oben und außen massieren. Wiederholen Sie dies, bis Sie eine Wärme in den Waden spüren.
Darüber hinaus münden die Nieren in die Ohren, die dichte Reflexzonen enthalten, die mit jedem Organ im Körper verbunden sind. Daher ist das regelmäßige Reiben der Ohren morgens und abends eine ausgezeichnete Gesundheitsmaßnahme.
Eine angemessene Nahrungsergänzung ist unerlässlich
Nach der Sonnenwende „Kalter Tau” kann man auch eine angemessene Nahrungsergänzung in Betracht ziehen. Hier empfehlen wir ein Gericht: Geschmortes Lamm mit Yamswurzel und Karotten. Diese Suppe nährt den Körper, stärkt die Nieren und steigert die Lebensenergie. Wer befürchtet, dass Lammfleisch innere Hitze verursacht, kann dazu Chrysanthementee trinken, der Hitze klärt, Entzündungen reduziert, die Lunge befeuchtet und die Nieren stärkt.
Wer kein Lammfleisch mag, kann den Akupunkturpunkt Dazhui stimulieren oder Fünf-Bohnen-Brei zu sich nehmen. Diese Mischung aus Hirse, roten, gelben, schwarzen, grünen und Saubohnen wird zu einem nahrhaften Brei gekocht, der die fünf Organe harmonisiert, den Verdauungstrakt stärkt und das Immunsystem unterstützt. Um diese Wirkung zu verstärken, kann man in der Freizeit sanft auf den Punkt Zusanli (vier Fingerbreit unterhalb des äußeren Kniegelenks) klopfen, um die Funktion von Milz und Magen anzuregen.
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