Haben Sie Angst vor sozialen Kontakten? Testen Sie, ob Sie unter einer sozialen Angststörung leiden
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Soziale Angststörung ist eine psychische Erkrankung. Sich wegen seiner introvertierten oder schüchternen Persönlichkeit unwohl zu fühlen, ist jedoch etwas anderes als wirklich unter einer sozialen Angststörung zu leiden. Menschen mit einer sozialen Angststörung haben in der Regel eine sehr negative Einstellung gegenüber Gruppen. Außer mit einigen wenigen engen Vertrauten fällt es ihnen schwer, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Diese Menschen sind nicht in der Lage, aktiv aus ihrer eigenen Welt herauszutreten, und sind nicht bereit, sich in Menschenmengen zu begeben.Sie fühlen sich in überfüllten Umgebungen unwohl und machen sich Sorgen, dass sie auffallen, kritisiert werden oder sich fehl am Platz fühlen könnten. Während leichte Fälle noch ein normales Funktionieren ermöglichen, führen schwere Fälle zu erheblichen Einschränkungen im Leben und behindern die Ausbildung oder Beschäftigung.Soziale Angststörung ist heute nach Depressionen und Alkoholismus die dritthäufigste psychische Erkrankung. Da der Druck in der heutigen Zeit immer größer wird, steigt die Zahl der Betroffenen weiter an.Für Ärzte liegt die Herausforderung bei der Behandlung dieser Patienten nicht in ihrer steigenden Zahl, sondern in der Tatsache, dass Menschen mit sozialer Angststörung oft aus Angst oder Zurückhaltung gegenüber Fremden oder aus Sorge, als „psychisch krank” abgestempelt zu werden, keine Hilfe in Anspruch nehmen.
Wie kann man erkennen, ob man an einer sozialen Angststörung leidet? Medizinische Fachleute schlagen die folgenden drei Punkte zur Selbstbewertung vor:
Erstens: Vermeiden Sie es, mit anderen zu sprechen, oder verzichten Sie auf bestimmte Aktivitäten, weil Sie Angst haben, vor anderen schüchtern oder verlegen zu wirken?
Zweitens: Möchten Sie nicht gerne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen?
Drittens:Befürchten Sie, dass andere Sie für dumm halten, oder machen Sie sich Sorgen, dass Sie übermäßig schüchtern wirken könnten?
Wenn zwei der drei oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, leiden Sie möglicherweise an einer sozialen Angststörung. Sollten diese Gefühle dazu führen, dass Sie lieber zu Hause bleiben und den Kontakt mit Fremden vermeiden möchten, benötigen Sie möglicherweise eine Beratung oder Behandlung.
Die Behandlung einer sozialen Angststörung umfasst Psychotherapie und Medikamente. Bei Patienten mit leichteren Symptomen kann eine Psychotherapie allein ausreichend sein. Dabei stärken die Therapeuten die Widerstandsfähigkeit der Patienten, identifizieren während der Sitzungen die wichtigsten Auslöser und helfen ihnen, die zugrunde liegenden Probleme zu lösen und ihr Selbstvertrauen wieder aufzubauen. In schwereren Fällen können zusätzlich zur Therapie Medikamente verschrieben werden.
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