Werdende Mütter im fortgeschrittenen Alter sollten auf die „drei hohen Werte” achten
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Erster hoher Risikofaktor: Bezieht sich auf das erhöhte Risiko einer Eizellenkontamination. Von dem Moment an, in dem eine Frau den Mutterleib verlässt, sind ihre Eizellen kontinuierlich Umweltverschmutzungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Je später das Alter bei der Geburt, desto größer ist die kumulative Umweltbelastung der Eizellen, was zu einer verminderten Eizellenqualität führt. Dies erhöht die Anfälligkeit für Chromosomenanomalien in den Eizellen, was möglicherweise zu Geburtsfehlern führen kann. Dies stellt das größte Risiko für ältere Mütter dar.
Zweitens: Das erhöhte Risiko von Schwangerschaftskomplikationen.
Da ältere werdende Mütter später im Leben schwanger werden und gebären, leiden viele unter einer durch das Alter bedingten Abnahme der Körperfunktionen. Einige entwickeln sogar leichte Diabetes oder Bluthochdruck, Erkrankungen, die oft bis zur Schwangerschaft unentdeckt bleiben. Die physiologischen Veränderungen und hormonellen Schwankungen während der Schwangerschaft können diese latenten Erkrankungen auslösen und sowohl die Entwicklung des Fötus als auch die Gesundheit der Mutter gefährden.
Drittes erhöhtes Risiko: Dies bezeichnet eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Geburtsverzögerung.
Mit zunehmendem Alter werden der Geburtskanal, der Damm und die Beckengelenke weniger biegsam und widerstehen der Erweiterung. Auch die Kontraktilität der Gebärmutter und die Elastizität der Vagina nehmen ab. Bei einigen älteren Müttern kommt es während der Wehen zu einer langsamen Erweiterung des Gebärmutterhalses oder sogar zu einer fehlenden Erweiterung, was die Geburt verlängert und die Anfälligkeit für Blutungen und Geburtsverzögerungen erhöht.
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