Können Menschen mit Bluthochdruck in heißen Quellen baden?
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Das Baden in heißen Quellen im Winter ist zweifellos eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Viele Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck haben jedoch Bedenken: Können Menschen mit hohem Blutdruck heiße Quellen genießen? Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
Mäßiges Baden in heißen Quellen kann die Großhirnrinde und die Herz-Kreislauf-Funktion stärken und gleichzeitig die Hautkapillaren erweitern.Daten zeigen, dass über 95 % der Patienten mit Bluthochdruck im Stadium I und etwa 70 % der Patienten mit Bluthochdruck im Stadium II nach einem angemessenen Bad in heißen Quellen einen Blutdruckabfall erfahren. Menschen mit Bluthochdruck oder Herzerkrankungen können in heißen Quellen baden, sofern sie sich an ihre regelmäßige Medikamenteneinnahme halten. Im Vergleich zu gesunden Menschen müssen sie jedoch drei wichtige Vorsichtsmaßnahmen beachten:
Zeitkontrolle. Die ersten Bäder sollten nicht länger als 10 Minuten dauern, die Dauer kann nach der Eingewöhnung schrittweise erhöht werden.Begrenzen Sie jede Sitzung auf maximal 20 Minuten. Es ist ratsam, zwischen dem Baden und dem Ausruhen an Land abzuwechseln, um die Durchblutung des Herzens aufrechtzuerhalten und Brustbeklemmungen oder Schmerzen zu vermeiden. Beispielsweise könnte bei einer Gesamtdauer von 20 Minuten jedes Bad 5 Minuten dauern. Regulieren Sie die Wassertemperatur. Zu hohe Temperaturen erhöhen die Belastung des Herzens und können Herzklopfen oder Atemnot verursachen. Wasser zwischen 38 °C und 40 °C ist optimal.Bevor Sie in das Thermalbecken steigen, tauchen Sie zuerst Ihre Füße ein. Tauchen Sie zunächst Ihre Füße ein und spritzen Sie sich dann mit beiden Händen kontinuierlich Wasser über den ganzen Körper. Tauchen Sie erst vollständig ein, wenn Sie sich an die Temperatur gewöhnt haben.
Lassen Sie den Wasserstand nicht über Ihre Brust steigen.
Verzichten Sie auf Massagen. Vermeiden Sie Massagen während des Badens in Thermalquellen. Da sich die Durchblutung beschleunigt und die Herzfrequenz während des Eintauchens steigt, belastet eine gleichzeitige Massage das Herz zusätzlich.
Steigen Sie langsam aus dem Wasser. Da beim Baden vor allem der Unterkörper unter Wasser ist, können die erweiterten Blutgefäße in diesen Bereichen zu einer unzureichenden Durchblutung des Gehirns führen, wenn Sie Ihre Position ändern (vom Sitzen zum Stehen). Dieses Risiko ist bei älteren Menschen erhöht und kann zu Schwindel, Kopfschmerzen oder Stürzen führen. Stehen Sie vorsichtig und langsam auf.
Nehmen Sie Medikamente mit. Das Baden in heißen Quellen führt zu einem erheblichen Flüssigkeitsverlust; trinken Sie regelmäßig Wasser, um einer Dehydrierung vorzubeugen. Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Notfallmedikamente mitbringen und ihre üblichen Medikamente bei sich tragen. Es ist ratsam, sich von Familienangehörigen begleiten zu lassen, um im Notfall Hilfe zu erhalten.
Auch Menschen mit Bluthochdruck müssen Vorsichtsmaßnahmen treffen: Vermeiden Sie es, auf nüchternen Magen oder unmittelbar nach dem Essen zu baden. Der Konsum von Alkohol vor dem Baden ist strengstens zu vermeiden, und Bluthochdruckpatienten sollten generell auf Alkohol verzichten. Entscheidend ist, dass Menschen mit schwerem Bluthochdruck, der durch Erkrankungen wie Hirnblutungen, Herzinsuffizienz oder Urämie kompliziert ist, nicht in heißen Quellen baden dürfen. Dies ist eine zwingende Regel.
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