Systemische Manifestationen von Frakturen und Ernährungshinweise
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Da körperliche Aktivität ein unvermeidlicher Teil des Lebens ist, kann es zu Frakturen kommen. Nach einer Fraktur sind sowohl die Ernährung als auch Bewegung von entscheidender Bedeutung.Bewegungsprogramme nach einer Fraktur müssen auf die Stelle der Fraktur, die Art der Fraktur und den Grad der Ausrichtung und Stabilität nach der Reposition abgestimmt sein. Der Umfang, die Bewegungen und die Intensität der Übungen sollten entsprechend festgelegt werden. Die Mobilisierung der Gelenke sollte weder zu früh beginnen noch übermäßig verzögert werden: Vorzeitige Übungen bergen das Risiko einer erneuten Luxation, während eine verzögerte Einleitung die Genesung der Gelenke behindert. Der optimale Zeitpunkt für den Beginn der Übungen sollte auf ärztlichen Rat hin festgelegt werden.
Systemische Manifestationen einer Fraktur:
(1) Fiebersymptome: Die Körpertemperatur ist nach einer Fraktur in der Regel normal. Bei erheblichem Blutverlust kann es während der Resorption des Hämatoms zu einem leichten Anstieg kommen, der in der Regel 38 °C nicht überschreitet. Bei erhöhten Temperaturen bei offenen Frakturen sollte eine Infektion in Betracht gezogen werden.(2) Schocksymptome: Ein Schock aufgrund von Frakturen resultiert in erster Linie aus Blutverlust, insbesondere bei Becken-, Femur- oder Mehrfachfrakturen, bei denen der Blutverlust 2000 ml überschreiten kann. Schwere offene Frakturen oder begleitende Verletzungen lebenswichtiger Organe können ebenfalls einen Schock verursachen. Lokale Manifestationen von Frakturen: 1. Frakturen gehen in der Regel mit lokalen Schmerzen, Schwellungen und Funktionsbeeinträchtigungen einher.Bei einer Fraktur kommt es durch den Bruch von Blutgefäßen im Knochenmark, im Periost und im umgebenden Gewebe zu Blutungen, wodurch sich an der Frakturstelle ein Hämatom bildet. In Kombination mit Ödemen aufgrund von Weichteilverletzungen führt dies zu einer starken Schwellung der betroffenen Extremität. Es können Spannungsblasen und subkutane Ekchymosen auftreten. Aufgrund des Abbaus von Hämoglobin kann die Haut violett, blau oder gelb erscheinen.Es treten starke lokale Schmerzen auf, die insbesondere durch Bewegungen des betroffenen Gliedes verstärkt werden. Schwellungen und Schmerzen schränken die Beweglichkeit des Gliedes ein; vollständige Frakturen können zu einem vollständigen Funktionsverlust führen. 2. Charakteristische Anzeichen einer Fraktur: (1) Deformität: Die Verschiebung der gebrochenen Segmente verändert das Aussehen des Gliedes, was sich in erster Linie in einer Verkürzung, Angulation oder Rotation äußert.
(2) Abnormale Beweglichkeit: Bereiche, die normalerweise unbeweglich sind, können nach einer Fraktur unnatürliche Bewegungen aufweisen.
(3) Krepitation oder Knochenreibungsgefühl: Die Reibung zwischen den Frakturenden kann hörbare oder tastbare Knochenknirschgeräusche verursachen.
Ernährungshinweise bei Frakturen:
Vermeiden Sie eine Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme
Bettlägerige Frakturpatienten, insbesondere solche mit Verletzungen der Wirbelsäule, des Beckens oder der unteren Extremitäten, könnten aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität versucht sein, die Flüssigkeitsaufnahme zu reduzieren, um die Häufigkeit des Wasserlassens zu verringern. Diese Vorgehensweise ist jedoch nicht ratsam.Die eingeschränkte Mobilität bettlägeriger Patienten schwächt die Darmperistaltik. In Kombination mit einer verminderten Flüssigkeitsaufnahme führt dies leicht zu Verstopfung und Harnverhalt, was möglicherweise Harnsteine und Harnwegsinfektionen auslösen kann. Daher sollten bettlägerige Frakturpatienten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Vermeiden Sie übermäßigen Verzehr von Fleisch und Knochenbrühe. Manche glauben, dass der Verzehr großer Mengen von Fleischknochen und Knochenbrühe nach einer Fraktur die Heilung fördert.Dies ist jedoch nicht der Fall. Die moderne Medizin hat wiederholt gezeigt, dass übermäßiger Verzehr von Fleisch und Knochen durch Frakturpatienten nicht nur die Heilung nicht beschleunigt, sondern sogar die Genesungszeit verlängern kann. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die Knochenregeneration nach einer Verletzung in erster Linie von der Wirkung des Periosts und des Knochenmarks abhängt. Diese Strukturen funktionieren nur dann optimal, wenn der Kollagengehalt der Knochen erhöht ist. Fleisch und Knochen bestehen jedoch hauptsächlich aus Phosphor und Kalzium.Übermäßiger Verzehr nach einer Fraktur erhöht den Gehalt an anorganischen Knochenbestandteilen und stört das Verhältnis zwischen organischen und anorganischen Bestandteilen in der Knochenmatrix. Dieses Ungleichgewicht behindert folglich die schnelle Heilung der Fraktur.
Vermeiden Sie die längere Einnahme traditioneller chinesischer Arzneimittel wie Sanqi-Tabletten
In der Anfangsphase einer Fraktur kommt es zu lokalen inneren Blutungen, die zu Blutstauungen, Schwellungen und Schmerzen führen. In diesem Stadium sind Sanqi-Tabletten geeignet, da sie die lokalen Blutgefäße verengen, die Gerinnungszeit verkürzen und den Thrombinspiegel erhöhen.Eine Woche nach der Frakturreduktion hört die Blutung jedoch auf und die Reparatur des beschädigten Gewebes beginnt. Dieser Reparaturprozess erfordert eine ausreichende Blutversorgung. Die fortgesetzte Einnahme von Sanqi-Tabletten hält die lokale Gefäßverengung aufrecht, behindert den Blutfluss und verzögert die Frakturheilung.
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