Wie man auf Hepatosplenomegalie untersucht und Behandlungsmethoden
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Hepatosplenomegalie ist ein bedeutendes pathologisches Zeichen. Unter normalen Umständen ist die Milz in der Regel nicht tastbar. Wenn ihr Rand in Rücken- oder Seitenlage zu spüren ist, sollte eine Splenomegalie vermutet werden. Klinische Manifestationen der Hepatosplenomegalie In der klinischen Praxis tritt die Hepatosplenomegalie aufgrund verschiedener Ursachen in unterschiedlichem Schweregrad auf und manifestiert sich häufig in erster Linie als Leber- oder Milzbeteiligung.Bestimmte Erkrankungen zeigen sich klinisch mit einer isolierten Hepatomegalie oder Splenomegalie; beispielsweise manifestiert sich eine Glykogenspeicherkrankheit als Hepatomegalie, während eine Milzvenenthrombose ausschließlich als Splenomegalie auftritt.Ultraschall liefert auch ätiologische Informationen. Die B-Mode-Ultraschalluntersuchung ist sehr nützlich für die Unterscheidung intrahepatischer Massen wie Leberzysten, Abszesse und Tumoren. Sie kann zwischen Zirrhose, Fettleber und kongestiver Leber auf Ultraschallbildern unterscheiden. Mit einer Gallenblasenultraschalluntersuchung können Zysten im Gallengang erkannt werden.Die Ultraschalluntersuchung ermöglicht die Beobachtung der Position, Morphologie und Größe der Milz, wobei Faktoren wie die Spannung der Bauchmuskulatur nur minimal störend wirken. Die Beurteilung einer Splenomegalie mittels Ultraschall ist sensitiver und genauer als die Palpation und ermöglicht die Darstellung innerer Strukturen, wodurch zwischen hämorrhagischer Splenomegalie, Lymphogranulom, primären Milztumoren und subkapsulären Milzhämatomen unterschieden werden kann.
2. Radionuklidbildgebung: Radionukliduntersuchungen können ebenfalls bei der Diagnose einer Hepatosplenomegalie hilfreich sein. Kolloidales 99mTc wird verwendet, um die Position, Morphologie und Größe der Leber zu beurteilen und gleichzeitig intrahepatische Läsionen zu erkennen.Die Milz kann gleichzeitig mit der Leber dargestellt werden. Bei normaler Milzfunktion erscheint der Milzschatten weniger dicht als der rechte Leberlappen. Bei einer Milzüberfunktion kann der Milzschatten dichter als der Leberschatten erscheinen. Diese Technik ist auch für die Diagnose von Milzgeschwülsten und infiltrativen Läsionen nützlich.Behandlungsansätze für Hepatosplenomegalie
Die Milz fungiert als Blutreservoir und besteht aus weißem und rotem Mark. Das weiße Mark besteht aus dichtem Lymphgewebe, das als primärer Ort für die Verteilung von T-Zellen dient und Immunfunktionen erfüllt. Das rote Mark, das aus Milzsinus und Milzsträngen gebildet wird, beherbergt reichlich Makrophagen, B-Lymphozyten und Plasmazellen, die die Blutfiltration und die Beseitigung von Fremdstoffen erleichtern.Blutzellen gelangen hauptsächlich durch die kleinen Poren in der Basalmembran zwischen den Milzsträngen und Sinusiden in die Sinusiden und erreichen anschließend die Milzvenen.Diese Poren der Basalmembran haben einen Durchmesser von nur 2–3 μm, während rote und weiße Blutkörperchen einen Durchmesser von 7–12 μm haben. Folglich müssen sich die Blutzellen extrem verformen, um sie zu passieren. Bei Patienten mit Leberzirrhose weisen die Blutzellen eine schlechte Verformbarkeit auf und können häufig nicht passieren. Ein längerer Verbleib in den Milzsträngen führt zur Zerstörung durch Makrophagen.Bei einer mit einer Zirrhose einhergehenden portalen Hypertonie werden erhebliche Mengen an Blutzellen in der vergrößerten Milz eingeschlossen und von Makrophagen zerstört. Dies führt zu einer Splenomegalie, die durch einen verminderten Gehalt an weißen Blutkörperchen, roten Blutkörperchen und Blutplättchen gekennzeichnet ist.Die chirurgische Splenektomie ist der traditionelle Ansatz, der günstige Ergebnisse liefert. Nach der Operation verliert der Körper jedoch die Blutspeicher- und Immunfunktionen der Milz, wodurch Infektionen schwer zu kontrollieren sind. Die Embolisation der Milzarterie bietet den Vorteil, dass sowohl die Blutspeicher- als auch die Immunfunktionen der Milz erhalten bleiben und gleichzeitig die Splenomegalie behoben wird. Dies wird erreicht, indem Teile der Milzarterien embolisiert werden, wodurch das embolisierte Milzgewebe eine ischämische Nekrose erleidet und so eine therapeutische Wirkung erzielt wird.
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