Welcher Tee hilft bei Leber-Qi-Stagnation? Drei von der traditionellen chinesischen Medizin empfohlene Teesorten zur Stärkung der Leber
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Leber-Qi-Stagnation (肝气郁结) bezeichnet pathologische Veränderungen, bei denen die Leber das Qi nicht mehr reibungslos regulieren kann, was zu Qi-Stagnation, emotionaler Depression und einer Beeinträchtigung der Qi- und Blutzirkulation führt. Die Leber regelt den freien Fluss des Qi, bevorzugt Leichtigkeit und mag keine Unterdrückung. Sowohl eine beeinträchtigte Leberregulation als auch anhaltende emotionale Belastungen können eine Leber-Qi-Stagnation hervorrufen.
Häufige klinische Symptome sind Schmerzen im Rippenbereich, Engegefühl in der Brust, Völlegefühl im Oberbauch, Aufstoßen und Menstruationsstörungen bei Frauen. Die Behandlung sollte sich auf die Beruhigung der Leber und die Beseitigung der Depression konzentrieren, gegebenenfalls ergänzt durch Methoden zur Regulierung des Qi und zur Umwandlung von Schleim oder zur Aktivierung der Durchblutung und zur Milderung von Verhärtungen.
Tees, die bei Leber-Qi-Stagnation hilfreich sind
1.Chrysanthementee
Übermäßiges Leberfeuer kann sich in Form von Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus, trockenen Augen, verschwommenem Sehen, bitterem Geschmack im Mund, Bluterbrechen oder Bluthusten äußern. Unbehandelt kann intensives Leberfeuer leicht zu Lebererkrankungen führen. Chrysanthementee eignet sich am besten für Menschen, die unter Schwindel, roten und geschwollenen Augen, Halsschmerzen, übermäßigem Leberfeuer oder Bluthochdruck leiden.
Chrysanthemen besitzen Eigenschaften, die Wind-Hitze zerstreuen, das Leber-Qi regulieren, um das Sehvermögen zu verbessern, Hitze klären und entgiften. Verschiedene Sorten weisen unterschiedliche Wirkungen auf: Weiße Chrysanthemen haben einen süßen Geschmack mit milderen hitzeabführenden Eigenschaften und eignen sich hervorragend zur Regulierung des Leber-Qi und zur Verbesserung des Sehvermögens; gelbe Chrysanthemen haben einen bitteren Geschmack mit stärkerer hitzezerstreuender Wirkung und werden häufig zur Beseitigung von Wind-Hitze eingesetzt; wilde Chrysanthemen sind intensiv bitter und haben starke hitzeabführende und entgiftende Eigenschaften. Zur Ernährung der Leber ist daher die weiße Chrysantheme die optimale Wahl.
2. Gynostemma-Tee
Personen mit eingeschränkter Leberfunktion leiden häufig unter ausgeprägter Müdigkeit. Dieser medizinische Tee gehört zur Kategorie der leberschützenden und enzymsenkenden Kräutertees und eignet sich daher besonders gut für Hepatitis-B-Patienten mit abnormalen Alaninaminotransferase- (ALT) oder Aspartataminotransferase- (AST) Werten.
Moderne wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Gynostemma eine nährende, beruhigende, stressmindernde, appetitanregende, enzymsenkende, alterungshemmende, krebsvorbeugende, arteriosklerosevorbeugende und koronare Herzkrankheiten behandelnde Wirkung hat. Es eignet sich besonders für Hepatitis-B-Patienten mit wiederkehrenden Leberfunktionsstörungen, die mit Müdigkeit, Schwäche und Appetitlosigkeit einhergehen.
3. Yinchen-Tee
Yinchen nährt das Yin, stärkt die Nieren, klärt Hitze und lindert Gelbsucht. Er wird in erster Linie zur Behandlung von Gelbsucht, Schwierigkeiten beim Wasserlassen und feuchten Hauterkrankungen mit Juckreiz eingesetzt.Es fördert die Gallensekretion, schützt die Leberfunktion, senkt Fieber und wirkt entzündungshemmend. Artemisia-Wasser hat eine therapeutische Wirkung bei Lebererkrankungen. Hepatitis-Patienten mit Symptomen wie Durst, dunkelgelbem oder rötlichem Urin, Verstopfung und einem dicken gelben Zungenbelag können von der regelmäßigen Einnahme dieses Kräutertees profitieren. Er kann helfen, die Leber zu schützen, den Enzymspiegel zu senken, Gelbsucht zu lindern und Symptome zu lindern.
Wie man eine Leber-Qi-Stagnation reguliert
1. Medizinische Regulierung
Unter ärztlicher Aufsicht kann man zur Regulierung proprietäre chinesische Arzneimittel wie Xiaoyao-Pillen wählen. Bei einer anhaltenden Leber-Qi-Stagnation ist eine umfassende Untersuchung in einem renommierten Krankenhaus unerlässlich. Vermeiden Sie den wahllosen Gebrauch von Medikamenten, da dies zu schweren Leberschäden führen kann.
2. Emotionale Regulierung
Bewahren Sie Ihr emotionales Gleichgewicht durch tägliche Selbstregulierung und gehen Sie alle Angelegenheiten mit Gelassenheit an. Mit der Zeit lindert dies auf natürliche Weise die Leber-Qi-Stagnation, die oft ohne Medikamente abklingt.
3. Ernährungsumstellung
Patienten können Lebensmittel zu sich nehmen, die die Milz stärken, das Qi fördern, das Leberfeuer reduzieren und das Leber-Qi regulieren. Geeignete Optionen sind: Hiobstränen, Sorghum, Mungobohnen, Orangen, Kürbis, Luffa, Chinakohl, Taglilienknospen, Weißdorn, Tomaten, Pomelo und Rettich.
4. Massage
Regelmäßige Fußmassagen sind wohltuend. Beginnen Sie an der Oberseite des Fußes und üben Sie Druck entlang der Zehen in Richtung Fußsohle aus. Halten Sie einen mäßigen Druck aufrecht, bis ein Gefühl von Schmerzen auftritt. Wiederholen Sie dies etwa 50 Mal pro Fuß.Alternativ können Sie im Sitzen das linke Bein beugen und das Knie flach auflegen. Legen Sie beide Handflächen gekreuzt an die Innenseite des Oberschenkels und üben Sie mäßigen Druck aus, um nach vorne zu drücken, wobei Sie sich allmählich zum Knie hin zurückarbeiten.
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