Warum Kinder Zinkpräparate brauchen
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Zinkmangel im Körper reduziert die Anzahl der Gehirnzellen, insbesondere in der Zeit von der fetalen Entwicklung bis zum Alter von drei Jahren, in der Zinkmangel die Gehirnentwicklung beeinträchtigen kann. Ernährungsstudien zeigen, dass Zinkmangel, nach Ausschluss genetischer Faktoren, in einigen Fällen eine bedeutende Ursache für angeborene geistige Behinderung ist. Zinkmangel schwächt auch die Immunfunktion, was zu häufigen Erkrankungen führt, da Zink die bakterizide Kapazität von Phagozyten erheblich beeinflusst.Untersuchungen zeigen, dass unter Kindern mit wiederkehrenden Atemwegsinfektionen der Anteil derjenigen mit Zinkmangel deutlich höher ist als bei gesunden Kindern. Klinisch wurde beobachtet, dass Wunden bei verletzten Kindern mit Zinkmangel langsamer heilen. Was sind also die Gründe für eine Zinkergänzung bei Kindern?
Diese Gruppen von Kindern benötigen besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich einer Zinkergänzung:
1.Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft unzureichend mit Zink versorgt waren: Der Zinkspiegel im Blut einer schwangeren Frau sollte bei etwa 89,4 Milligramm pro Deziliter liegen. Wenn die tägliche Ernährung der Mutter zu wenig zinkreiche Lebensmittel enthält, wirkt sich dies unweigerlich auf die Zinkverwertung des Fötus aus, wodurch die Zinkreserven des Körpers vorzeitig aufgebraucht werden. Solche Kinder neigen nach der Geburt zu Zinkmangelsymptomen. 2.Frühgeborene: Kinder, die vor Erreichen der optimalen Schwangerschaftsdauer geboren werden, verpassen das entscheidende Zeitfenster für die Zinkakkumulation im Mutterleib – in der Regel der letzte Monat der Schwangerschaft –, was zu einem angeborenen Mangel führt. 3. Kinder mit Rachitis: Die Behandlung dieser Erkrankung mit Kalziumpräparaten erhöht den Kalziumspiegel im Blut, was die Zinkaufnahme im Darm hemmt.Gleichzeitig zeigen solche Patienten oft einen verminderten Appetit, wodurch die Zinkaufnahme über die Nahrung sinkt und die Anfälligkeit für einen Mangel steigt. 4. Kinder in besonderen Situationen: Lokal angebaute Produkte können aufgrund eines geringen Zinkgehalts im Boden, einer beeinträchtigten Verdauungsaufnahme oder der Bildung unlöslicher Zinkkomplexe mit bestimmten Medikamenten (z. B. Tetracyclin), die die Aufnahme behindern, einen Zinkmangel aufweisen.
5. Nicht gestillte Säuglinge: Muttermilch enthält deutlich mehr Zink als Kuhmilch, und vor allem erreicht ihre Absorptionsrate 42 % – ein Wert, den keine andere Nicht-Muttermilchquelle erreicht.
6. Kinder mit strengen Ernährungseinschränkungen:Bestimmte Vegetarier, die seit ihrer Kindheit jegliches Fleisch, Eier, Milchprodukte und deren Erzeugnisse ablehnen, sind sehr anfällig für Zinkmangel. Daher ist es entscheidend, von klein auf ausgewogene Essgewohnheiten ohne Wählerischkeit oder pingelige Essgewohnheiten zu fördern. 7. Übermäßig aktive Kinder: Viele Kinder, insbesondere Jungen, sind übermäßig aktiv und schwitzen häufig stark. Schweiß ist ein Weg, über den Zink aus dem Körper ausgeschieden wird.Messungen zeigen, dass starkes Schwitzen zu einem täglichen Zinkverlust von 1,3 Milligramm führen kann. Die Ernährung eines Kindes ist entscheidend für eine gesunde Entwicklung, daher ist eine ausgewogene Ernährung unerlässlich. Zinkmangel kann die Gehirnentwicklung von Kindern beeinträchtigen, daher ist eine angemessene Zinkergänzung ratsam.
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