Was sind Triglyceride? Was verursacht erhöhte Triglyceridwerte?
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Der Begriff „Triglyceride” ist weithin bekannt, doch seine genaue Bedeutung ist vielen Menschen unklar. Er ruft ein vages Gefühl der Vertrautheit hervor und wird als eine Art körpereigene Substanz wahrgenommen. Was genau ist das eigentlich? Und warum hören wir so oft von erhöhten Triglyceridwerten? Lassen Sie uns dem auf den Grund gehen.
Was sind Triglyceride?
Triglyceride sind eine Art von Fett, das aus langkettigen Fettsäuren und Glycerin besteht. Sie sind das am häufigsten vorkommende Fett im menschlichen Körper. Klinisch werden die Serumtriglyceridwerte routinemäßig als Teil der Lipidprofiluntersuchung gemessen, zusammen mit dem Gesamtcholesterin und dem Lipoprotein-Cholesterin hoher/niedriger Dichte.Der Normalbereich sollte 1,7 mmol/l nicht überschreiten. Werte über diesem Schwellenwert werden als erhöhte Triglyceridwerte eingestuft. Was verursacht also erhöhte Triglyceridwerte? Ursachen für erhöhte Triglyceridwerte Mit steigendem Lebensstandard konsumieren die Menschen immer reichhaltigere und abwechslungsreichere Lebensmittel. Der übermäßige Verzehr von fettigem Fleisch und reichhaltigen Gerichten führt natürlich zu einem höheren Körperfettanteil.Daher werden erhöhte Triglyceridwerte oft als „Wohlstandskrankheit” bezeichnet. Ihre erhöhten Werte stehen in engem Zusammenhang mit den Ernährungsgewohnheiten, obwohl zugrunde liegende Erkrankungen und genetische Veranlagungen nicht ausgeschlossen werden können. Lassen Sie uns dies im Folgenden genauer betrachten. 1. Unausgewogene ErnährungsgewohnheitenVielleicht aufgrund von Entbehrungen in der Kindheit, in der Fleisch rar war, gönnen sich viele Menschen heute reichlich Fleisch, um die Einschränkungen der Vergangenheit zu kompensieren. Bei täglichen Festmahlen mit verschiedenen Fleischsorten wird nicht erkannt, welchen erheblichen Schaden eine übermäßige Fleischaufnahme für die Gesundheit hat. Diese Tendenz ist besonders ausgeprägt bei Männern, die oft Gemüse und Obst vernachlässigen und eine fleischlastige Ernährung bevorzugen. Dies erklärt, warum erhöhte Triglyceridwerte bei Männern häufiger vorkommen.
Übermäßiger Zuckerkonsum ist ein weiterer Aspekt einer unausgewogenen Ernährung. Nach dem Verzehr kann Zucker im Körper in Fettmoleküle umgewandelt werden. Bei übermäßigem Zuckerkonsum steigt der Blutzuckerspiegel, was wiederum die Synthese größerer Mengen an Triglyceriden anregt.Neben körperlicher Inaktivität können auch gewohnheitsmäßiges Rauchen, Alkoholkonsum oder anhaltender Stress und Angstzustände leicht zu abnormalen Blutfettwerten führen, die sich in erhöhten Triglyceridwerten äußern.
Daher ist es wichtig, einen disziplinierten Lebensstil zu pflegen: Minimieren oder vermeiden Sie das Rauchen und den Alkoholkonsum, treiben Sie regelmäßig Sport, bewahren Sie Ihr emotionales Gleichgewicht, vermeiden Sie Reizbarkeit und Angstzustände und pflegen Sie eine entspannte Lebenseinstellung, um erhöhte Triglyceridwerte zu vermeiden.
3.
Wenn ein oder beide Elternteile eine Dyslipidämie in der Vorgeschichte haben, steigt das Risiko für ihre Kinder, ebenfalls daran zu erkranken, erheblich. Sowohl rezessive als auch dominante Vererbungsmuster stellen eine erhebliche Gefahr dar, sodass bei Personen mit einer genetischen Veranlagung besondere Wachsamkeit geboten ist. Genetische Faktoren sind zwar irreversibel, aber durch eine Anpassung des Lebensstils lassen sich ihre Auswirkungen mildern. Eine schrittweise Reduzierung des Konsums von Fleisch, fettigen Lebensmitteln und zuckerreichen Produkten hilft, die Blutfettwerte zu regulieren.
4.
Bei Menschen mit Diabetes sind erhöhte Blutfettwerte und hohe Triglyceridwerte nicht überraschend. Auch Menschen, die an schwerer Adipositas leiden, haben ein hohes Risiko für erhöhte Triglyceridwerte. Darüber hinaus sind Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen anfällig für Dyslipidämie, die zu hohen Triglyceridwerten führen kann.
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