Eltern sollten ihre Kinder lieben, anstatt ihrer eigenen Reputation Vorrang zu geben.
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Allzu oft begehen wir im Namen der Liebe Fehlverhalten, in der Hoffnung, dass unsere Kinder den Weg gehen, den wir für sie vorgesehen haben. Wir sehnen uns danach, dass sie unzählige Auszeichnungen sammeln und uns als Eltern Ruhm einbringen. Unsere Kinder werden zu unseren Trophäen, mit denen wir prahlen und den Beifall von Lehrern und Bekannten gewinnen können.Die Leute werden sagen: „Seht nur, wie gut diese Familie ihr Kind erzogen hat!“
Kinder zu fähigen Menschen zu erziehen, ist für Eltern zu einer gewaltigen Herausforderung geworden. Ein Neugeborenes bis zum Erwachsenenalter großzuziehen, ist die mühsamste Aufgabe der Welt. Viele Eltern erschöpfen sich für ihre Kinder, eine Aufgabe, die weit mehr angeborenes Talent, Fähigkeiten, Geduld, Weisheit und Liebe erfordert als die meisten gewöhnlichen Berufe.Ein Freund von mir meldete sein Kind für Kalligraphie-, Englisch-, Rhetorik-, Tanz- und Klavierunterricht an, was das Kind erschöpfte und sogar eine Abneigung gegen das Lernen hervorrief. Doch all dies geschieht im Namen der Liebe zu unseren Kindern. Wir verstehen die natürlichen Gesetze der kindlichen Entwicklung nicht. In gewisser Weise begehen wir unbewusst den Fehler, Pflanzen schneller wachsen lassen zu wollen, indem wir sie hochziehen, und nehmen den Kindern damit die Möglichkeit, Fehler zu machen und wertvolle Lektionen daraus zu lernen, wodurch wir ihr eigenes Wachstum hemmen.So finden Kinder keine Freiheit bei der Wahl ihres Weges zum Wachstum und können auch keine eigenen Interessen und Hobbys entwickeln – genau jene Interessen, die als wertvollste Katalysatoren für ihre Entwicklung dienen.
Wir vertrauen darauf, dass unsere Eltern ihre Kinder aufrichtig lieben; Kinder sollten nicht zu bloßen Schmuckstücken für unsere Eitelkeit werden.Alle Eltern, die ihre Kinder lieben, sollten ihnen das Recht auf Wachstum zurückgeben und ihnen erlauben, Fehler zu machen und ihre eigenen Ideen auszuprobieren. Genauso wie wir ihnen in ihren frühen Jahren mit Freude und Ermutigung beim Sprechen- und Laufenlernen zugesehen haben, bis sie durch wiederholte Fehlversuche den richtigen Weg gefunden haben! Wir haben unsere Kinder vielleicht zur Welt gebracht, aber sie sind keineswegs unser Privateigentum!Wir müssen unsere Kinder aufrichtig lieben, nicht nur um unseres eigenen Stolzes willen!
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