Vater-Sohn-Beziehung: Kommunikationsprobleme? Wie man Interaktionsmuster ändern kann
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Eltern sollten diese Unterschiede im Erziehungsstil nicht unterschätzen, denn genau diese Unterschiede prägen die Art von Mann, zu dem ein Sohn einmal werden wird. Als Vater eines Jungen können Sie anhand der folgenden Informationen einschätzen, in welche Kategorie Sie fallen. Letztendlich bleibt es unser Ziel, Ihnen beizubringen, wie Sie angemessene Grenzen für Ihren Sohn setzen können.
Methode 1: Der anspruchsvolle Vater → Bieten Sie mehr Bestätigung und Ermutigung
Untersuchungen zeigen, dass die meisten anspruchsvollen Väter Männer sind, die in ihrer Karriere bedeutende Erfolge erzielt haben. Vielleicht gerade weil sie sich selbst hohe Maßstäbe setzen, verlangen sie von ihren Söhnen rigoros, dass sie ihrer eigenen Exzellenz entsprechen.
Nehmen Sie eine ausgewogenere Haltung ein und senken Sie Ihre Erwartungen; bieten Sie mehr Bestätigung und Ermutigung. Alle Eltern hoffen, dass ihr Kind hervorragende Leistungen erbringt, aber höhere Erwartungen der Eltern garantieren nicht automatisch, dass sich ein Kind wie vorgesehen entwickelt. Manchmal sind übertrieben hohe Erwartungen an ein Kind kontraproduktiv, wie der zuvor erwähnte Vater zeigt. Solche Erwartungen üben lediglich unangemessenen Druck aus und fördern die Angst des Kindes vor dem Scheitern.
Die Entwicklung eines Kindes erfordert Motivation, nicht nur Druck. Bei Jungen kommt diese Motivation oft durch die Ermutigung durch denjenigen, der in der Familie die Regeln festlegt.
Methode 2: Der tickende Zeitbomben-Vater → Kommunizieren Sie Ihrem Sohn Ihre „Regeln” klar und deutlich
Der sogenannte tickende Zeitbomben-Vater kann als unverantwortlich, aufbrausend und dazu neigend beschrieben werden, sein Kind als „Boxsack” zu benutzen.
In Wahrheit haben solche Väter tiefgreifende Gründe für ihr Verhalten. Möglicherweise haben sie Rückschläge in ihrer Karriere oder ihren Beziehungen erlitten, was zu einem Gefühl der Niederlage geführt hat, oder ihre Realität steht in krassem Gegensatz zu ihren Erwartungen, sodass sie ihre unerfüllten Frustrationen abreagieren müssen. Unter diesen Umständen werden Söhne zu ihrem „Privateigentum” und zu emotionalen Punchingballs.Kluge Eltern erkennen ein solches Verhalten sofort als zutiefst fehlgeleitet und sind sich bewusst, dass es dem Leben und der Mentalität eines Kindes unvorhersehbaren Schaden zufügen kann.
Das größte Hindernis für den Erfolg eines Menschen liegt oft nicht in äußeren Einflüssen, sondern in seinem Inneren.Ein wirklich erfolgreicher Mensch verfügt in der Regel über einen unbeugsamen Geist und eine Selbstbeherrschung, die die eines gewöhnlichen Menschen übertrifft. Die Stärkung der Selbstbeherrschung eines Jungen hilft ihm, äußeren Versuchungen zu widerstehen, innere Standhaftigkeit und Reinheit zu bewahren und fördert eine gesündere Entwicklung.
Tabus im Umgang mit Söhnen:
1. Vermeiden Sie es, eine „Ich bin der Herrscher”-Mentalität anzunehmen und alles um sich selbst kreisen zu lassen.
2. Vermeiden Sie es, die Meinungen Ihres Sohnes ständig zu kritisieren und Ihre eigenen Ansichten als absolute Wahrheit aufzuzwingen. Solche Zurechtweisungen untergraben echte Kommunikation und Verbindung.
Viertens: Dem anderen die Schuld für Fehler geben, darauf bestehen, dass man selbst Recht hat und der Sohn Unrecht, und von ihm verlangen, dass er seinem Vater gehorcht. Dies schadet seinem Selbstwertgefühl und provoziert Widerstand und Groll.
Eltern sollten ihre Autorität beiseite lassen und sich mit ihren Söhnen anfreunden. Die Verbreitung kultureller Medien und die florierende Prominentenindustrie haben einen Idol-Verehrungswahn angeheizt. Viele Jungen sind so besessen von Stars, dass sie ihr Studium vernachlässigen, die Finanzen der Familie verschwenden, psychische Probleme entwickeln oder sogar zu tragischen Selbstverletzungshandlungen greifen... Wenn Söhne in diesem „Idol-Jagd-Fieber” ihre Vernunft verlieren, müssen Eltern ruhig reagieren.Kommunizieren Sie häufig mit Ihrem Kind und beginnen Sie Gespräche über seine Lieblingsprominenten. Besprechen Sie gemeinsam Ziele und Zukunftspläne, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen und eine gesündere Entwicklung zu fördern.
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