Welche Medikamente gibt es gegen dicken vaginalen Ausfluss?
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Der Scheidenausfluss besteht aus Sekreten aus dem weiblichen Genitaltrakt, darunter Exsudate aus der Scheidenschleimhaut, Drüsensekrete aus dem Gebärmutterhals und Endometriumsekrete. Seine Menge hängt vom Östrogenspiegel ab. Was die Behandlung von dickflüssigem Ausfluss angeht, raten Fachärzte dazu, vor der Auswahl geeigneter Medikamente einen Scheidenausflusstest durchzuführen; Selbstmedikation ist zu vermeiden.
Abnormaler vaginaler Ausfluss kann auf zugrunde liegende Erkrankungen hinweisen. Normaler Ausfluss ist in der Regel geruchlos; jeder auffällige unangenehme Geruch sollte beachtet werden.
Pathologische Ursachen für dicken vaginalen Ausfluss:
1. Farbloser, transparenter, zähflüssiger Ausfluss: Ähnelt Eiweiß oder ist leicht trüb. Abgesehen von erhöhter Dicke und Menge treten nur wenige andere Symptome auf. Tritt häufig bei chronischer Zervizitis, Entzündungen des Gebärmutterhalskanals und nach einer Östrogentherapie auf.
2. Gelber Schleimausfluss: Tritt häufig in Verbindung mit Gebärmutterhalserosion und chronischer Zervizitis auf und deutet auf eine leichte Infektion hin, die zu einer erhöhten Viskosität führt.
3. Weißer Schleimausfluss: Ähnelt im Aussehen dem normalen Ausfluss, ist jedoch voluminöser. Tritt typischerweise nach Östrogenanwendung oder Beckenstauung auf und resultiert aus einer erhöhten Sekretion der Gebärmutterhalsdrüsen und der Vaginalschleimhaut.
Bei Verdickung des Ausflusses ist eine umgehende ärztliche Konsultation unerlässlich. Frauen sollten wachsam sein und sich einer umfassenden gynäkologischen Untersuchung unterziehen, wenn sie eine unerklärliche Zunahme des Ausflussvolumens feststellen oder wenn dieser mit Veränderungen in Farbe, Konsistenz oder Geruch einhergeht.
Wichtiger Hinweis: Bei abnormalem Ausfluss sollten Sie keine Selbstmedikation vornehmen. Eine professionelle medizinische Untersuchung und eine individuell abgestimmte Behandlung sind unerlässlich.
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