Sollte man Erkältungsmedikamente vor oder nach den Mahlzeiten einnehmen?
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Einnahme von Erkältungsmedikamenten vor oder nach den Mahlzeiten
Zunächst einmal sollte betont werden, dass alle Erkältungsmedikamente streng nach den Anweisungen oder den Anweisungen eines Arztes eingenommen werden müssen. Was die Frage betrifft, ob sie vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden sollten, so variiert der optimale Zeitpunkt je nach Medikament.
Traditionelle chinesische Patentarzneimittel werden im Allgemeinen vor den Mahlzeiten empfohlen, da die Einnahme nach dem Essen zu Wechselwirkungen mit der Nahrung im Magen führen und die Wirksamkeit beeinträchtigen kann. Medikamente mit erheblicher Magenreizung sollten am besten nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um eine Schädigung der Magenfunktion zu vermeiden. Bei kombinierten chinesisch-westlichen Präparaten wie Quick Cold Relief ist die Einnahme nach den Mahlzeiten ratsam, um die therapeutische Wirkung zu optimieren und gleichzeitig die Magen-Darm-Reizung zu minimieren.
Nebenwirkungen von Erkältungsmitteln
1. Antipyretika und Analgetika. Beispiele: Paracetamol, Aspirin, Diclofenac-Natrium, Aminopyrin, Ibuprofen, Nimesulid. Die überwiegende Mehrheit der Erkältungsmittel enthält solche Inhaltsstoffe, die in erster Linie zur Senkung von Fieber und zur Linderung von Schmerzen dienen.Die Nebenwirkungen von Erkältungsmitteln sind ebenfalls auf diese Inhaltsstoffe zurückzuführen, wie z. B. Magen-Darm-Beschwerden, Leber- und Nierenschäden oder sogar neurologische Beeinträchtigungen. Natürlich treten diese Nebenwirkungen nicht auf, wenn die Medikamente in angemessenen Dosierungen eingenommen werden. Es besteht kein Grund zu übermäßiger Sorge; wenn eine Medikamenteneinnahme erforderlich ist, sollte diese ohne Angst vor Nebenwirkungen erfolgen, da eine Verzögerung der Behandlung zu schwerwiegenderen Komplikationen führen kann.
Unter welchen Umständen eine Medikamenteneinnahme erforderlich ist und wer diese unverzüglich einnehmen sollte, werden wir zu gegebener Zeit erörtern. Im Moment liegt der Schwerpunkt auf dem Verständnis von Erkältungsmitteln.
2. Antihistaminika. Beispiele: Chlorphenaminmaleat (Chlorphenamin), Diphenhydramin.Viele Erkältungsmittel enthalten diese Wirkstoffe, beispielsweise New Contac, Day & Night Benadryl (Nacht-Tabletten) und Sanjiu Cold Remedy. Sie lindern in erster Linie Nasenverstopfung, Juckreiz und Niesen und können auch zur Linderung von Husten beitragen. Diese Medikamente verursachen häufig Schläfrigkeit und sind daher für die Einnahme am Tag ungeeignet, wenn man Auto fährt. Bei sehr kleinen Säuglingen sollten sie ebenfalls mit Vorsicht angewendet werden.
3. Vasokonstriktoren. Beispiele: Pseudoephedrin. Früher wurde auch Phenylpropanolamin (PPA) verwendet, das jedoch aufgrund von Nebenwirkungen verboten wurde (frühere Versionen von Contac enthielten PPA; nach dem Verbot wurde der Inhaltsstoff durch Pseudoephedrinhydrochlorid ersetzt und der Produktname in New Contac geändert).Die Hauptfunktion dieses Wirkstoffs besteht darin, die Verstopfung der Nasenschleimhaut zu verringern und so die Nasenverstopfung zu lindern. Dieser Wirkstoff kann das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck beeinflussen, daher sollten Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Schilddrüsenüberfunktion oder Prostataproblemen bei der Einnahme von Erkältungsmedikamenten, die diesen Wirkstoff enthalten, Vorsicht walten lassen.
4. Hustenmittel wie Dextromethorphan. Diese Medikamente unterdrücken in erster Linie den Husten und eignen sich für Personen, die unter trockenem Husten leiden. Sie sind weniger geeignet für Personen mit übermäßigem Schleim, da Husten dabei hilft, Schleim auszustoßen. Die Unterdrückung des Hustens kann dazu führen, dass der Schleim in den Atemwegen verbleibt und die Genesung behindert.Daher sollten Personen mit übermäßigem Schleim eher schleimlösende Mittel als Hustenmittel verwenden, um die Schleimlösung zu unterstützen.Dies sind westliche Arzneimittel gegen Influenzaviren, die in Standard-Erkältungsmitteln selten zu finden sind. Das Erkältungsmittel Quick Cold enthält Amantadin, das bei frühzeitiger Einnahme die Genesung beschleunigen kann. Allerdings ist eine Resistenz gegen Amantadin und Rimantadin mittlerweile weit verbreitet, was ihre Wirksamkeit mindert.Tamiflu, das in den letzten Jahren zur Behandlung der H1N1-Influenza eingesetzt wurde, enthält hauptsächlich Oseltamivir, bei dem bislang keine Anzeichen einer Resistenz festgestellt wurden. Diese Medikamente sind für schwangere und stillende Frauen kontraindiziert.
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