Vorsichtsmaßnahmen vor und nach einer Zahnextraktion
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Viele Menschen haben bereits eine Zahnextraktion hinter sich, obwohl es sich um einen relativ kleinen Eingriff handelt. Dennoch sind die Beschwerden während der Extraktion erheblich. Obwohl eine Betäubung verabreicht wird, sind die anschließenden Schmerzen für die meisten Menschen unerträglich. Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssen sowohl vor als auch nach dem Eingriff zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden.
Überlegungen vor der Extraktion:
Frauen mit bestimmten Erkrankungen oder Umständen:
Menstruation, Schwangerschaft, wiederholte Fehlgeburten in der Vorgeschichte.
Myokardinfarkt in der Vorgeschichte:
Eine Extraktion unter ärztlicher Aufsicht kann erst sechs Monate nach dem letzten Vorfall in Betracht gezogen werden.
Bluthochdruckpatienten:
Vor der Extraktion sollten Sie für ausreichende Ruhe und eine gute Blutdruckkontrolle sorgen. Fahren Sie erst fort, wenn sich der Blutdruck unter EKG-Überwachung stabilisiert hat.
Diabetiker:
Vermeiden Sie eine Extraktion während hyperglykämischer Episoden.
Hypertoniepatienten:
Vor der Extraktion ist für ausreichende Ruhe und Blutdruckkontrolle zu sorgen. Die Extraktion darf erst erfolgen, wenn der Blutdruck stabil ist und unter EKG-Überwachung steht.
Diabetiker:
Vor der Operation ist für eine gute Blutzuckerkontrolle zu sorgen. Vor der Extraktion sollte eine dreitägige Antibiotikabehandlung begonnen werden, um einer Wundinfektion vorzubeugen.
Personen mit akuter Entzündung:
Die Extraktion sollte verschoben werden.
Patienten mit schweren Blutgerinnungsstörungen:
Personen mit Erkrankungen wie Hämophilie, thrombozytopenischer Purpura oder Leukämie sollten sich in der Regel einer Behandlung unterziehen oder eine Kontrolle der Erkrankung erreichen, bevor eine Extraktion in Betracht gezogen wird.
Lebererkrankungen:
Patienten mit Hepatitis, Leberzirrhose oder eingeschränkter Leberfunktion sind anfällig für Blutungskomplikationen. Konsultieren Sie Ihren Zahnarzt hinsichtlich der Eignung für eine Extraktion.
Nierenerkrankungen:
Personen mit Nierenversagen oder schweren Nierenerkrankungen sollten ebenfalls auf eine Extraktion verzichten. Personen mit leichten Nierenerkrankungen können vor der Extraktion 2–3 Tage lang eine antibiotische Prophylaxe erhalten.
Hyperthyreose:
Infektionen, Angstzustände oder Operationen können eine Schilddrüsenüberfunktion auslösen, die möglicherweise zum schnellen Tod führen kann. Vor der Extraktion ist eine präoperative Untersuchung unerlässlich.
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