Mögliche Komplikationen bei schwachen Wehen
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Unter Uterusinertie versteht man einen Zustand während der Wehen, bei dem die Gebärmutterkontraktionen nicht allmählich stärker werden, länger andauern und in kürzeren Abständen auftreten – wobei kräftige Kontraktionen die Wehen vorantreiben –, sondern bei einigen Frauen die Kontraktionen schwach bleiben und sich nicht zunehmend verstärken. Dies führt zu einer verlängerten Wehendauer, was ein Symptom für Uterusinertie ist. Im Folgenden werden die möglichen Komplikationen im Zusammenhang mit Uterusinertie beschrieben.
Klinische Manifestationen der Uterusinertie
Eine postpartale Blutung, die vor der Plazentaentbindung auftritt, wird als Blutung der dritten Phase bezeichnet. Eine Blutung vor der Plazentaentbindung tritt möglicherweise nicht als plötzliche, massive Blutung auf, sondern eher als stetige, anhaltende Blutung. Auch wenn das Blutvolumen zu einem bestimmten Zeitpunkt moderat sein mag, hält die Blutung so lange an, bis sich eine schwere Hypovolämie entwickelt.Besondere Aufmerksamkeit muss der postplazentaren Blutung gewidmet werden. An der Stelle der Plazentaablösung sind Gebärmutterkontraktionen erforderlich, um die Blutgefäße zu komprimieren und die Lumen für die Blutstillung zu verschließen. Bei unzureichenden Gebärmutterkontraktionen kommt es zu einem sofortigen und erheblichen Blutverlust. Eine verzögerte hämostatische Intervention oder Bluttransfusion kann zu Koma und Organversagen führen und ein lebensbedrohliches Risiko für die Mutter darstellen.
Behandlung von Komplikationen aufgrund von Uterusinertie
Alle Frauen, die eine natürliche Geburt planen, müssen Vertrauen in die Bewältigung von Herausforderungen haben und entschlossen sein, selbstständig zu gebären, wobei sie sich strikt an die Anweisungen der Ärzte und Hebammen halten müssen. Die Linderung von psychischem Stress erleichtert koordinierte Kontraktionen und eine beschleunigte Geburt, sodass mentale Belastbarkeit für eine erfolgreiche spontane Geburt von entscheidender Bedeutung ist.
Unabhängig von der Ursache können anhaltend schwache oder unwirksame Wehen mit uterotonischen Mitteln verstärkt werden. Wenn Müdigkeit zu einer Uterusinertie führt, können Medikamente zur Erholung, sanftes Gehen zur Regulierung der Stimmung oder leichte Erfrischungen zur Wiederherstellung der Kraft verabreicht werden, damit wieder kräftige Wehen einsetzen können.
Sollte der Muttermund vollständig geöffnet sein, die Wehen jedoch allmählich nachlassen, kann die Verabreichung einer angemessenen Dosis Oxytocin die Kontraktionskraft verstärken. Gleichzeitig sollte die Mutter dazu ermutigt werden, leicht verdauliche Getränke oder Schokolade zu sich zu nehmen, um ihre Energie zu steigern und die Entbindung zu beschleunigen.
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