Eileiterschwangerschaften sind anfällig für Fehldiagnosen: Wirksame Methoden zur Diagnose von Eileiterschwangerschaften
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Um einen von Geburtshelfern und Gynäkologen häufig verwendeten Ausdruck zu verwenden: Die typischste Eileiterschwangerschaft ist die untypischste. Warum wird eine Eileiterschwangerschaft so beschrieben?
Weil ihre typischen Symptome – Amenorrhö, vaginale Blutungen, Bauchschmerzen mit einem Gefühl der Schwere – im Alltag oft subtil sind, sodass Patientinnen sie übersehen.Wenn Symptome auftreten, können Patientinnen diese mit anderen Erkrankungen verwechseln, die ebenfalls Bauchschmerzen verursachen. Die Diagnose einer akuten abdominalen Erkrankung wie einer Eileiterschwangerschaft erfordert die enge Mitarbeit der Patientin. Eine Fehlinterpretation der Symptome kann zu einer Fehldiagnose führen.
Welche klinischen Methoden gibt es zur genauen Diagnose einer Eileiterschwangerschaft?
Unter den verschiedenen diagnostischen Ansätzen ermöglichen drei primäre Techniken eine präzise Bestätigung und erleichtern die rechtzeitige Behandlung der betroffenen Patientinnen.
1. Aspiration des hinteren Fornix
Dies ist der Grundstein der Untersuchung einer Eileiterschwangerschaft.Blut in der Bauchhöhle sammelt sich am ehesten in der Uterovesikaltasche an. Selbst kleine Mengen können durch eine hintere Fornixpunktion abgesaugt werden. Durch Einführen einer 18-Gauge-Langnadel durch den hinteren Scheidenfornix in die Uterovesikaltasche wird dunkelrotes, nicht gerinnendes Blut abgesaugt, was ein positives Ergebnis anzeigt und das Vorliegen einer intraabdominalen Blutung bestätigt.
2. Schwangerschaftstest
Wenn der Embryo überlebt oder die Trophoblastenzellen lebensfähig sind, scheidet der Synzytiotrophoblast HCG aus, was zu einem positiven Schwangerschaftstest führt. Da die HCG-Werte bei Eileiterschwangerschaften niedriger sind als bei normalen Schwangerschaften, haben herkömmliche HCG-Tests eine geringere Positivrate. Die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft erfordert empfindlichere Methoden wie den β-HCG-Radioimmunoassay oder den monoklonalen Antikörper-Enzymimmunoassay.
3. Pathologische Untersuchung des Endometriums
Eine wichtige Diagnosemethode für Eileiterschwangerschaften besteht darin, zu erkennen, dass eines ihrer Hauptsymptome Blutungen sind. Eine diagnostische Kürettage ist nur bei Patientinnen mit starken Blutungen angezeigt, in erster Linie um eine intrauterine Schwangerschaft auszuschließen.Der Uterusinhalt sollte routinemäßig pathologisch untersucht werden. Das Vorhandensein von Zotten in den Biopsieproben bestätigt eine intrauterine Schwangerschaft. Wenn nur Dezidua ohne Zotten beobachtet wird, sollte eine Eileiterschwangerschaft in Betracht gezogen werden, kann jedoch nicht definitiv diagnostiziert werden.
4. Ultraschalldiagnostik
Die Ultraschalluntersuchung zur Erkennung der Fruchtblase und des fetalen Herzschlags ist eine hochpräzise Diagnosemethode. Befindet sich die Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, kann eine Eileiterschwangerschaft bestätigt werden. Umgekehrt kann eine Eileiterschwangerschaft in der Regel ausgeschlossen werden, wenn die Fruchtblase in der Gebärmutterhöhle gefunden wird.
Diese Methode ist für die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft von entscheidender Bedeutung.
Viele Patientinnen sind nach einer Eileiterschwangerschaft sehr verwirrt und fragen sich, wie es trotz sorgfältiger Schwangerschaftsvorsorge zu einem solchen Ergebnis kommen konnte.
Fachärzte erklären, dass Eileiterschwangerschaften oft erkennbare Vorläufer haben. Beispielsweise können bereits bestehende gynäkologische Erkrankungen während der frühen Schwangerschaft oder ein während einer Abtreibung erlittenes Uterus-Trauma Frauen für eine Eileiterschwangerschaft prädisponieren.
Patientinnen sollten beachten, dass die frühen Symptome einer Eileiterschwangerschaft oft unspezifisch sind; vaginale Blutungen treten in der Regel erst auf, wenn der Zustand schwerwiegend wird. Folglich suchen viele Patientinnen erst nach einer erheblichen intraabdominalen Blutung eine Notfallbehandlung auf. Regelmäßige vorgeburtliche Untersuchungen sind daher nach der Empfängnis unerlässlich.
Weiterführende Literatur: Erkrankungen, die häufig fälschlicherweise als Eileiterschwangerschaft diagnostiziert werden
1. Akute Beckenentzündung
Gynäkologische Erkrankungen wie akute Beckenentzündung, drohende Fehlgeburt, frühe Schwangerschaft, Dysmenorrhoe, unregelmäßige Menstruation, Gelbkörperruptur und Ovarialzystentorsion.
2. Selbstdiagnose
Bei der Information des Arztes führen Patientinnen Bauchschmerzen oder Blutungen möglicherweise auf Faktoren wie Kälteeinwirkung, Müdigkeit oder anstrengende Aktivitäten zurück. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Fehldiagnose erheblich.
3. Andere Erkrankungen
Erkrankungen aus anderen Fachgebieten wie Intussuszeption, Darmvolvulus, Cholelithiasis, Gastroenteritis und akute Blinddarmentzündung.
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