Warum Übergewicht oft zu Verstopfung führt
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Warum Übergewicht oft zu Verstopfung führt
Viele übergewichtige Menschen meiden ballaststoffreiche Lebensmittel und bevorzugen stattdessen Fleisch, Eier und zuckerhaltige Produkte. Infolgedessen haben einige nur einmal pro Woche oder sogar noch seltener Stuhlgang. Dadurch können Giftstoffe und Feuchtigkeit aus dem Stuhl wieder resorbiert werden, was zu hartem Stuhl und nachfolgenden Gesundheitsproblemen führt.
Experten bestätigen, dass Verstopfung bei übergewichtigen Menschen mit einer unzureichenden Ballaststoffzufuhr zusammenhängt. Eine ballaststoffarme Ernährung hat schwerwiegende Folgen: Die anfängliche Verstopfung führt zu Anstrengung beim Stuhlgang. Ein Mangel an Ballaststoffen verringert die Stimulation des Verdauungstraktes, schwächt die Darmperistaltik und verringert das Stuhlvolumen.Durch diese Lebensweise verbleiben Nahrungsreste über längere Zeit im Darm, was zu abnormaler Gärung und Fäulnis führen kann. Die dabei entstehenden toxischen Substanzen aus den zerfallenden Fäkalien können eine Gefäßverengung hervorrufen und Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Menschen mit chronischer Verstopfung häufiger an Darmkrebs erkranken.
Darüber hinaus beeinträchtigt eine unzureichende Ballaststoffzufuhr die Verdauung und Nährstoffaufnahme und schwächt die Fähigkeit des Körpers, den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel zu regulieren. Außerdem verringert sie die Fähigkeit des Körpers, B-Vitamine zu synthetisieren, die für die Nährstoffsynthese und Stoffwechselprozesse unerlässlich sind.
Darüber hinaus findet die Fettansammlung bei übergewichtigen Menschen vor allem subkutan und am Mesenterium statt. Übermäßige Fettablagerungen im Mesenterium schwächen die Darmperistaltik, wodurch sich verdaute Nahrung im Darm ansammelt und nicht ausgeschieden wird. Folglich sind die meisten Menschen, die unter Verstopfung leiden, auch übergewichtig.
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