Was verursacht Schmerzen im linken Unterbauch?
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Unterleibsschmerzen sind ein häufiges Symptom bei Frauen und gehen oft auf gynäkologische Erkrankungen zurück. Die Art und die Merkmale der Schmerzen sollten bei der Abwägung verschiedener gynäkologischer Szenarien berücksichtigt werden. Allerdings sind Erkrankungen, die von den inneren Fortpflanzungsorganen ausgehen, keine Seltenheit, sodass der Differentialdiagnose besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Differentialdiagnose: 1. Akuter vs. chronischer Beginn 2. Ort der UnterleibsschmerzenOrt der Unterleibsschmerzen 3. Dauer der Unterleibsschmerzen 4. Ort der ausstrahlenden Bauchschmerzen 5. Begleitende Symptome
Arten:
I. Akute Unterleibsschmerzen treten plötzlich mit starken Schmerzen auf, oft begleitet von Übelkeit, Erbrechen und Fieber.
(1) Unterleibsschmerzen mit vaginalen Blutungen: Vorliegen oder Nichtvorliegen einer Amenorrhö, häufig in Verbindung mit einer pathologischen Schwangerschaft.
(2) Unterleibsschmerzen mit Fieber: Häufig bei akuter Beckenentzündung, Endometritis, Tubo-Ovarialabszess oder akuter Blinddarmzystitis; kann auch bei roter Degeneration von Uterusmyomen auftreten.
(3) Unterleibsschmerzen mit Adnexmasse: Oft aufgrund einer Torsion oder Ruptur von Ovarialtumoren oder nicht-parasitären Ovarialzysten oder einer Torsion von subserösen Uterusmyomen.
II. Chronische Unterleibsschmerzen, die allmählich einsetzen und typischerweise als dumpfer oder ziehender Schmerz über einen längeren Zeitraum auftreten, manchmal in Verbindung mit dem Menstruationszyklus. Zu den zyklischen chronischen Unterleibsschmerzen gehören:
(1) Menstruationsbedingte Unterleibsschmerzen: Progressiv zunehmende, menstruationsbedingte Schwere- oder Ziehschmerzen im Unterbauch, gelegentlich begleitet von Dyspareunie, was auf Endometriose oder Adenomyose hindeuten kann.Unterleibsschmerzen im Zusammenhang mit der Menstruation können auch bei einer retrovertierten Gebärmutter, primärer Dysmenorrhoe, Zervixstenose oder entzündlichen Erkrankungen des Beckens auftreten. (2) Ovulationsschmerzen: Diese Schmerzen treten einseitig im Unterbauch auf, dauern in der Regel 3–4 Tage an und gehen gelegentlich mit leichten vaginalen Blutungen einher. Sie werden als Ovulationsschmerzen bezeichnet. Unterleibsschmerzen sind ein häufiges Symptom bei Frauen und gehen häufig auf gynäkologische Erkrankungen zurück.Die Art und die Merkmale von Unterleibsschmerzen sollten Anlass geben, verschiedene gynäkologische Erkrankungen in Betracht zu ziehen. Erkrankungen, die ihren Ursprung in den inneren Fortpflanzungsorganen haben, sind jedoch keine Seltenheit, sodass der Differentialdiagnose besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.
Die Akupressur des Unterleibs ist eine Form der Drucktherapie, die jederzeit und überall ohne Einschränkungen hinsichtlich des Ortes angewendet werden kann. Sie hat keine medikamentösen Nebenwirkungen und eignet sich für eine Langzeitbehandlung. Diese Methode ist relativ sicher und kann bei Personen jeden Alters und Geschlechts, ob krank oder gesund, angewendet werden.
Methode:
(1) Druck auf Shangwan: Der Patient liegt auf dem Rücken, der Behandler befindet sich auf der rechten Seite des Körpers. Mit dem rechten Daumenballen übt der Behandler 3–5 Minuten lang wiederholt Druck aus und massiert Shangwan kreisförmig.
(2) Druck auf Zhongwan: Unmittelbar nach dem oben Genannten. Der Behandler legt den rechten Daumen auf Zhongwan und wiederholt die gleiche Aktion 3–5 Minuten lang.
(3) Druck auf Xiawan: Unmittelbar nach dem oben Genannten. Der Behandler legt die Knöchel des rechten Daumens auf Xiawan und wiederholt die gleiche Aktion 3–5 Minuten lang.
(4) Streichen über den Bauch: Unmittelbar nach der vorherigen Technik. Der Behandler legt beide Handflächen auf den Bauch des Patienten und streicht im Uhrzeigersinn vom unteren rechten Quadranten des Nabels nach oben zum oberen rechten Quadranten, dann zum oberen linken Quadranten und nach unten zum unteren linken Quadranten. Dies wird 3–5 Minuten lang fortgesetzt.
(5) Streichen des Konzeptionsgefäßes: Unmittelbar nach der vorherigen Technik. Der Behandler streckt und richtet seine rechte Hand aus und streicht mit dem Daumenballen oder der gesamten Handfläche 5–10 Mal sanft entlang des Konzeptionsgefäßes vom Brustbein bis zum Zhongji (CV3) nach unten.Wirkung: Wärmt und tonisiert das ursprüngliche Yang; stärkt die Milz und den Magen; fördert die Verdauung und lindert Nahrungsstauungen; harmonisiert den Magen und beruhigt den Geist; nährt Qi und Blut; reguliert Qi und lindert Schmerzen; fördert die Regelmäßigkeit der Darm- und Blasenfunktionen. Wirksamkeit: Langfristiges Üben kultiviert das ursprüngliche Qi, reguliert und verbessert die viszeralen Funktionen.
Es zeigt die deutlichste Verbesserung der Milz- und Magenfunktion und bietet gleichzeitig eine wirksame Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen wie Magenschmerzen, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, Magen-Darm-Funktionsstörungen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, chronischem Durchfall, Unterleibsschmerzen, chronischen Beckenentzündungen, Dysmenorrhoe, Amenorrhoe, unregelmäßiger Menstruation, sexueller Frigidität und Rektalprolaps.
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