Vier Sätze, die Eltern sagen und die das Leben eines Kindes ruinieren können
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Für Kinder ist das Konzept der „Sicherheit“ von größter Bedeutung. Es begleitet sie ihr ganzes Leben lang, und wenn es in der frühen Kindheit einmal verloren gegangen ist, lässt es sich im Erwachsenenalter nur noch sehr schwer wiederherstellen. Daher müssen Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sich niemals unsicher fühlen. Sie sollten ihnen ständig versichern, dass Mama und Papa sie bedingungslos lieben und immer für sie da sein werden, egal unter welchen Umständen. Dies spielt eine entscheidende Rolle bei der Prägung ihres Charakters.Im Folgenden finden Sie vier Sätze, die das Sicherheitsgefühl eines Kindes am ehesten untergraben – vermeiden Sie sie um jeden Preis!
1. „Ich habe nein gesagt, das heißt nein!“
Szenario: Vor dem Schlafengehen verlangte der kleine Ding beharrlich Süßigkeiten und weigerte sich trotz langem Zureden, schlafen zu gehen. Seine Mutter griff auf die Autorität seines Vaters zurück. Der Vater erklärte streng: „Keine Süßigkeiten vor dem Schlafengehen. Ich habe nein gesagt, das heißt nein!“
Expertenanalyse: Dies ist ein Beispiel für tyrannische Erziehung, die auf der traditionellen Vorstellung basiert, dass „Kinder ihren Vätern gehorchen müssen“. Dies untergräbt nicht nur die Eltern-Kind-Bindung, fördert Widerstand und Konflikte, sondern beeinträchtigt auch das Gerechtigkeitsempfinden der Kinder. Es behindert die Entwicklung von demokratischem Bewusstsein und Verhandlungsgeschick und kann sogar gewalttätige Tendenzen fördern.
Eltern dürfen die Verständnisfähigkeit ihrer Kinder nicht unterschätzen; sie sollten ihnen als Gleichberechtigte begegnen.
II. „Wenn du nicht gehorchst, schlage ich dich!“
Szenario: In einem Supermarkt verlangt Xixi beharrlich verschiedene Artikel. Als sein Vater sich weigert, lässt sich Xixi auf den Boden fallen und bricht in Tränen aus. Der Vater fühlt sich gedemütigt und hebt drohend die Hand: „Wenn du nicht gehorchst, schlage ich dich!“ Xixi hört jedoch nicht auf, sondern weint noch heftiger.
Expertenanalyse: Manchmal provoziert das Verhalten von Kindern tatsächlich die Wut der Eltern. Wenn sie wütend sind, geben Eltern oft Warnungen wie „Wenn du dich nicht benimmst, schlage ich dich“, bevor sie zu körperlicher Züchtigung greifen. Solche leeren Drohungen untergraben lediglich die elterliche Autorität, ohne eine konkrete Wirkung zu erzielen.
Drohungen behindern auch die Entwicklung positiver Charaktereigenschaften bei Kindern und fördern stattdessen Schüchternheit, Feigheit und Schwäche. Wenn Kinder ihre Eltern durch trotziges Verhalten provozieren, kann körperliche Bestrafung dazu führen, dass sie denken: „Du hast mir wehgetan, aber ich bin zufrieden, dass du die Beherrschung verloren hast.“ Wenn Eltern ihre Wut nicht kontrollieren können, bedeutet das Zurückgreifen auf Schläge oder Schelte ihre Niederlage.
Drittens: „Mama liebt dich nicht mehr!“
Szenario: Ein Kleinkind weigert sich, am Esstisch ordentlich zu essen. Nachdem es von seiner Mutter leicht zurechtgewiesen wurde, verschüttet das Kind absichtlich überall Essen. Die Mutter gibt ihm ein paar leichte Ohrfeigen und schreit: „Wenn du wieder weinst, liebt Mama dich nicht mehr!“
Expertenanalyse: Im Alter von etwa zwei Jahren haben Kleinkinder nur ein begrenztes Verständnis für die Gefühle anderer. Sie interpretieren Gefühle oft anhand von Gesichtsausdrücken und äußerem Verhalten und haben Schwierigkeiten, die komplexen inneren Erfahrungen von Erwachsenen zu verstehen. Sie nehmen die Drohung der Eltern, sie zu verlassen, möglicherweise wörtlich.
Diese Taktik der vorgegebenen Verlassenheit, die von vielen Eltern häufig angewendet wird, fügt Kindern erheblichen psychischen Schaden zu und untergräbt ihr Sicherheitsgefühl erheblich.
Schon von klein auf beziehen Kinder psychologische Sicherheit aus ihrer starken Bindung zu ihren Eltern. Dieses Gefühl der Sicherheit ist die Grundlage für ihre Erkundung der Außenwelt.
Das Vortäuschen einer Verlassenheit lässt Kinder glauben, dass selbst die vertrauteste Person sie im Stich gelassen hat und sie nun schutzlos sind. Dies fügt ihrer zarten Psyche tiefen Schaden zu. Kinder, deren Bindungsbeziehungen zerbrochen sind, zeigen häufig Verhaltensauffälligkeiten wie Rückzug, Überempfindlichkeit, geringes Selbstwertgefühl, Misstrauen, emotionale Instabilität und Schwierigkeiten beim Aufbau enger Beziehungen.
IV. „Mama hat dich im Mülleimer gefunden.“
Szenario: Huanhuan fragt ihre Mutter: „Mama, woher komme ich?“ Ihre Mutter ist mit ihren Händen beschäftigt und hat keine Zeit für eine ausführliche Erklärung. Sie antwortet: „Du wurdest aus dem Mülleimer geholt.“ Das ist dieselbe Antwort, die Huanhuans Mutter als Kind erhalten hat.Huanhuan saß still in einer Ecke und sah niedergeschlagen aus.
Expertenanalyse: Kinder stellen in einem bestimmten Alter unweigerlich Fragen wie „Woher komme ich?“ Lange Zeit war „Du wurdest gefunden“ die Standardantwort der Eltern. In Wirklichkeit können solche Antworten die Psyche eines Kindes tief verletzen und eine Kluft in der Eltern-Kind-Beziehung schaffen. Manche Kinder sind nach dieser Erklärung dauerhaft unglücklich.
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