Kann man sich die Haare waschen, solange Lochia auftritt?
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Die primäre Überlegung sollte eine unzureichende postpartale Uteruskontraktion sein. Zweitens sollten hormonelle Ungleichgewichte ausgeschlossen werden. Ein vielschichtiger Ansatz zur Behandlung ist ratsam. Empfehlungen: Unterziehen Sie sich einer Farbdoppler-Ultraschalluntersuchung, um Anomalien in der Gebärmutter und den Adnexen festzustellen. Wenn alles normal ist, ist eine Behandlung mit blutstillenden Mitteln und Antibiotika angezeigt. Außerdem ist das Waschen der Haare erlaubt, aber das Baden sollte vermieden werden.
Nach der Geburt führt das Ablösen der Gebärmutterschleimhaut – insbesondere an der Stelle der Plazenta-Anlagerung – zu einem vaginalen Ausfluss, der Blut und nekrotisches Decidua-Gewebe enthält und als Lochia bezeichnet wird. In der Regel verschwindet die Lochia innerhalb von drei Wochen nach der Geburt. Anhaltende, über diesen Zeitraum hinausgehende Blutungen stellen eine „verlängerte Lochia” dar.Der klassische chinesische medizinische Text „Grundlagen der Fetal- und Geburtsmedizin” besagt: „Wenn das Menstruationsblut während der Geburt verletzt wird, was zu einem Mangel und einer Unzulänglichkeit führt, kann der Körper es nicht konsolidieren und zurückhalten. Wenn hingegen die Lochia nicht vollständig ausgestoßen wird, kann sich das gesunde Blut nicht absetzen, und beide vermischen sich und fließen zusammen ab, was über einen längeren Zeitraum anhält.” Daher wird anhaltende Lochia oft mit „Mangel” oder „Blutstau” in Verbindung gebracht.
Nach der Geburt wird die Gebärmutterschleimhaut (insbesondere dort, wo die Plazenta befestigt war) abgestoßen, und der von der Gebärmutter abgesonderte Schleim wird als Lochia über die Vagina ausgeschieden. Normale Lochia hat einen schwachen Blutgeruch, ist aber nicht übelriechend und hat ein Gesamtvolumen von etwa 500–1000 Millilitern. In der Regel hört die Lochia etwa drei Wochen nach der Geburt auf.
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