Vorsichtsmaßnahmen bei der Schröpftherapie Vermeiden Sie unmittelbar nach dem Schröpfen ein Bad
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Im Folgenden werden häufige Missverständnisse und Vorsichtsmaßnahmen in Bezug auf die Schröpftherapie aufgeführt.
Vermeiden Sie diese vier Fehler:
Missverständnis 1: Baden unmittelbar nach dem Schröpfen
Viele glauben, dass Baden nach dem Schröpfen wohltuend ist, doch davon ist dringend abzuraten. Die Haut ist während dieser Zeit besonders empfindlich, sodass beim Baden leicht Hautrisse und Entzündungen entstehen können.Kalte Duschen sind besonders gefährlich, da offene Poren den Körper anfällig für Erkältungen machen.
Missverständnis 2: Schröpfen an Brust oder Bauch Viele gehen davon aus, dass Schröpfen an den Stellen angewendet werden sollte, an denen Beschwerden auftreten. So könnte beispielsweise Bauchschmerzen zu Schröpfen am Bauch oder Brustbeschwerden zu Schröpfen an der Brust führen. Dieser Ansatz ist wissenschaftlich unbegründet. Im Allgemeinen wird Schröpfen an Brust oder Bauch nicht empfohlen, da es keine wissenschaftliche Grundlage für seine Wirksamkeit gibt.
Irrtum 3: Eine längere Schröpfdauer führt zu besseren Ergebnissen
Viele glauben fälschlicherweise, dass eine Verlängerung der Schröpfdauer die Wirksamkeit erhöht, und bestehen sogar darauf, dass die Bildung von Blasen die Wirksamkeit beweist. Dies ist falsch. Eine übermäßige Schröpfdauer kann zu Blasenbildung führen, die nicht nur die Haut schädigt, sondern auch das Risiko einer Infektion birgt.
Missverständnis 4: Wiederholtes Schröpfen an derselben Stelle
Manche glauben, dass wiederholtes Schröpfen an derselben Stelle notwendig ist, um Ergebnisse zu erzielen. In Wirklichkeit schädigt diese Praxis die Haut und verursacht Rötungen, Schwellungen und sogar Hautrisse ... was kontraproduktiv ist.
Weitere Überlegungen zur Schröpftherapie:
1. Vermeidung von Verbrennungen
Die Beherrschung verschiedener Saugtechniken ist unerlässlich, wobei die Bewegungen korrekt und schnell ausgeführt werden müssen. Es ist zu beachten, dass das Schröpfen auf unebenen Körperoberflächen, insbesondere an Gelenkbereichen, oft schwierig durchzuführen ist. Selbst wenn es erfolgreich angewendet wird, kommt es häufig zu Luftleckagen.
2. Verhindern von Schröpfsynkopen
Ähnlich wie Akupunktursynkopen sind Schröpfsynkopen eine Form der vasovagalen Ohnmacht. Sie treten zwar seltener auf als durch Akupunktur verursachte Synkopen, sind aber keineswegs selten. Die klinischen Symptome ähneln denen von Akupunktursynkopen, darunter Schwindel, Engegefühl in der Brust, Übelkeit, Schwäche in den Gliedmaßen, kalter Schweiß und in schweren Fällen kurzzeitige Bewusstlosigkeit. Daher ist volle Aufmerksamkeit geboten.
3. Auswahl einer geeigneten Position
Das Prinzip für die Positionierung während der Schröpftherapie lautet: Der Bereich sollte flach und entspannt sein und über einen bestimmten Zeitraum ruhig gehalten werden können. Verspannte lokale Muskeln behindern die Saugkraft, während eine Veränderung der Position das Risiko birgt, dass sich die Schröpfgläser lösen. Sofern dies die Auswahl der Punkte nicht beeinträchtigt, wird im Allgemeinen die Rückenlage bevorzugt. Erstens erleichtert sie eine sichere Handhabung, zweitens minimiert sie das Risiko, dass die Schröpfgläser zerbrechen, wenn sie herunterfallen.
Aus den vorangegangenen Ausführungen geht hervor, dass ein Bad unmittelbar nach dem Schröpfen nicht ratsam ist und dass längere Schröpfbehandlungen nicht unbedingt vorteilhafter sind. Darüber hinaus müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, um Verbrennungen und durch das Schröpfen verursachten Schwindel zu vermeiden.
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