Lernen Sie Präventions- und Isolationstechniken für Allergien bei Säuglingen
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Hausstaubmilben sind die Hauptursache für Allergien bei Säuglingen Hausstaubmilben stehen in engem Zusammenhang mit der Entwicklung von Allergien. Unter den zahlreichen inhalativen Allergenen sind Hausstaubmilben die bedeutendsten Verursacher. Besonders bemerkenswert ist, dass Hausstaubmilben das Hauptallergen bei allergischem Asthma im Säuglings- und Kindesalter sind.Die Häufigkeit von Hausstaubmilbenallergien nimmt derzeit zu. Daher ist es für Kinder mit Hausstaubmilbenallergien von entscheidender Bedeutung, die Hausstaubmilbenkonzentration in Wohn-, Arbeits- und Umwelträumen zu reduzieren. Betten, Teppiche und Einrichtungsgegenstände sind die drei wichtigsten Bereiche. Ein einziges Kissen kann über 6.500 Hausstaubmilben beherbergen, während eine Matratze bis zu 2 Millionen Milben verstecken kann.
Wie bekämpft man Hausstaubmilben? Beziehen Sie Matratzen und Kissen zur Aufbewahrung mit staubdichten Bezügen; waschen Sie alle Bettwäsche und Decken wöchentlich bei etwa 60 °C, um darin lauernde Milben abzutöten; ersetzen Sie Woll- oder Daunendecken durch synthetische Alternativen; ersetzen Sie Teppiche im Schlafzimmer durch Fliesen oder Holzfußböden;Wischen Sie Oberflächen mit einem feuchten Mopp oder Tuch ab, um zu verhindern, dass Staub in die Luft gelangt. Wie bekämpft man Staub in Räumen? Wischen Sie Räume mindestens einmal pro Woche gründlich mit einem feuchten Tuch ab. Tragen Sie beim Staubwischen Handschuhe, eine Maske oder eine Staubmaske, um den Kontakt mit Staub zu minimieren. Vermeiden Sie nach Möglichkeit den Einsatz von Warmluftheizungen. Reduzieren Sie die Anzahl von Weidenkörben, Trockenblumen und anderen staubfangenden Gegenständen im Haus.Entscheiden Sie sich für Vorhänge aus Stoffen oder Kunststoffen, die sich leicht abwischen und waschen lassen. Kinder sprechen besser auf eine Desensibilisierung an als Erwachsene. Diese lästigen Allergien sind in Wirklichkeit nicht unbehandelbar. Eine Desensibilisierungstherapie, allgemein bekannt als spezifische Immuntherapie (SIT), bietet eine Lösung.Sobald bei einem Kind eine Allergie gegen bestimmte Allergene (oder Impfstoffe) bestätigt wurde, werden diese Allergene (oder Impfstoffe) über subkutane Injektionen verabreicht. Die Dosierung wird schrittweise von klein nach groß und die Konzentration von niedrig nach hoch erhöht. Diese Methode zielt darauf ab, die Toleranz des Kindes gegenüber Allergenen zu verbessern und die Immunantwort des Körpers schrittweise anzupassen, um allergische Symptome zu kontrollieren oder zu lindern.Dieser Ansatz hat bei allergischem Asthma und allergischer Rhinitis breite Anwendung gefunden und zu zufriedenstellenden Therapieergebnissen geführt. Warum eine Desensibilisierungstherapie?Eine Desensibilisierungstherapie lindert oder beseitigt nicht nur allergische Symptome, reduziert die Häufigkeit von Asthma- und Rhinitis-Anfällen und verbessert die Lebensqualität der Familie, sondern verringert auch die Abhängigkeit von symptomatischen Medikamenten wie Kortikosteroiden. Dadurch werden Nebenwirkungen, die mit einer langfristigen Medikamenteneinnahme verbunden sind, insbesondere mögliche Auswirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung von Kindern, wirksam vermieden. Darüber hinaus verhindert sie das Fortschreiten der allergischen Rhinitis zu Asthma, verbessert die allergische Konstitution und verhindert das Auftreten neuer Allergien.Einige Patienten können nach dreijähriger Behandlung die Medikamenteneinnahme vollständig einstellen. Bei Kindern trägt die Kombination von Immuntherapie und symptomatischen Medikamenten erheblich zur Kontrolle und Verbesserung der Symptome bei und reduziert letztendlich die Abhängigkeit von solchen Medikamenten. Kinder verfügen über stärkere Selbstheilungskräfte und erzielen daher bessere Ergebnisse mit der Immuntherapie als Erwachsene. Eine rechtzeitige Behandlung kann sich sehr positiv auf das zukünftige Wachstum und die Entwicklung eines Kindes auswirken.
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