Wie Väter die kognitive Entwicklung ihres Babys beeinflussen
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Auswirkungen auf Jungen: Männer neigen dazu, rationaler und entschlossener zu sein als Frauen. Daher trägt die Beteiligung des Vaters an der Erziehung eines Jungen wesentlich dazu bei, gute Verhaltensweisen zu entwickeln und Unabhängigkeit zu fördern. Väter bevorzugen in der Regel Aktivitäten im Freien, und ihre Gesellschaft hilft Jungen, ihre überschüssige Energie abzubauen, wodurch destruktives Verhalten reduziert wird.
Die besondere Art der Begleitung durch den Vater bietet Kindern eine andere Perspektive auf das Leben und eröffnet ihnen Erfahrungen, die über die mit ihrer Mutter geteilten hinausgehen. Dies ist für die Entwicklung des Gehirns von entscheidender Bedeutung. Reichhaltige sensorische Reize fördern die Bildung von Gehirnwindungen; eine größere Gehirnoberfläche korreliert mit höherer Intelligenz.
Auswirkungen auf Mädchen: Bei Mädchen legt die einzigartige Zuneigung des Vaters den Grundstein für ihre lebenslange Wahrnehmung des anderen Geschlechts. Ein Mangel an väterlicher Liebe kann dazu führen, dass sie sich in der Nähe von Männern unsicher fühlen und kein Vertrauen in männliche Beziehungen haben. Sie können entweder übermäßig zerbrechlich wirken, um sich beliebt zu machen, oder übermäßig hart werden, um ihr verletztes Herz zu schützen. In beiden Fällen ist dieses Verhalten fast immer an ihrer Beziehung zu ihrem Vater orientiert.
Vorteile der väterlichen Erziehung
Väter verfügen in der Regel über ein breiteres Wissen als Mütter und zeichnen sich oft durch Kenntnisse in Geschichte, Geografie und Philosophie aus. Daher neigen Väter dazu, ihren Kindern historische Geschichten, regionale Bräuche und Heldengestalten zu erzählen. Mütter hingegen erzählen in der Regel Märchen, die selten auf Geschichte, Geografie oder Philosophie eingehen. Dieser Ansatz ist etwas unzureichend, um den Horizont der Kinder zu erweitern und ihr Wissen zu bereichern.
Bei der Förderung von Lebensgewohnheiten ermutigen Väter ihre Kinder zu Unabhängigkeit, Entschlossenheit, Mut und Abenteuerlust.Sie beziehen Kinder in die Reparatur einfacher Haushaltsgeräte ein, ermutigen sie zu mutigen Versuchen, Fahrradfahren zu lernen, und nehmen sie mit zum Wandern oder Rennen. Mütter hingegen sind oft beschützend und bewahren ihre Kinder vor möglichen Gefahren. Sie raten von Aktivitäten ab, die auch nur das geringste Risiko bergen, und sorgen sich ständig um Stürze, Unfälle oder Erschöpfung, was Kinder empfindlicher und ängstlicher machen kann.
In ihrer Erziehung ermutigen Väter ihre Kinder in der Regel, Aufgaben selbstständig zu bewältigen, während Mütter dazu neigen, Dinge für sie zu tun, die sie durchaus selbst bewältigen könnten. Väter reagieren in der Regel entschlossen auf unzumutbare Forderungen ihrer Kinder, während Mütter oft nachgeben. Wenn Väter mit ihren Kindern unterwegs sind, sehen sie viel, essen aber wenig Süßigkeiten; wenn Mütter mit ihren Kindern unterwegs sind, sehen sie weniger, essen aber viel Süßigkeiten.
Kinder, die überwiegend von Vätern aufgezogen werden, weisen tendenziell einen höheren IQ auf. Einige Väter übertragen die Kinderbetreuung auf die Mütter und entscheiden sich für einen eher zurückhaltenden Ansatz – ein Ansatz, der sich als nachteilig erweist. Wenn ein Kind seinen Vater als unverantwortlich wahrnimmt, sucht es möglicherweise nicht seinen Rat, wenn es mit Herausforderungen konfrontiert ist, was zu einer Erosion der väterlichen Autorität führt.
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