Eltern aufgepasst: Drei häufige Fehler bei der Kindererziehung, die Sie vermeiden sollten
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Eltern aufgepasst: Drei große Fallstricke bei der Kindererziehung, die es zu vermeiden gilt (Public Health Network)
Eine hohe Bildung oder umfangreiche Lebens- und Berufserfahrung bedeuten nicht automatisch, dass man auch ein guter Elternteil ist. Kindererziehung erfordert viel Aufmerksamkeit, einen erheblichen Zeitaufwand und immense Geduld. Ein Kind großzuziehen erfordert echte Anstrengung. Ohne ein solides Verständnis der Grundlagen der Kindererziehung wird man zwangsläufig auf verschiedene Herausforderungen stoßen.
I. Häufige Irrtümer in der Kindererziehung
1. Irrtum Nr. 1: Übermäßige Aufmerksamkeit
Viele Eltern zeigen heute übermäßige Aufmerksamkeit und Sorge gegenüber ihren Kindern. Dies entspringt zwar der elterlichen Liebe, und es ist angemessen, die Entwicklung eines Kindes zu beobachten, doch übermäßige Aufmerksamkeit kann sich negativ auf das psychische Wohlbefinden des Kindes auswirken.Kinder schätzen diese übermäßige Aufmerksamkeit möglicherweise nicht und entwickeln möglicherweise Ressentiments. Darüber hinaus opfern Eltern, die sich übermäßig auf ihr Kind konzentrieren, nicht nur viel Zeit und Energie, sondern behindern auch die natürliche Entwicklung des Kindes.
2. Missverständnis Nr. 2: Das Weinen des Kindes unterdrücken
Manche Eltern tadeln ihr Kind sofort, wenn sie es weinen hören, oder wenden verschiedene Methoden an, um das Weinen zu unterbinden – sei es durch Zureden oder mit Gewalt. Unabhängig von der Vorgehensweise sind solche Maßnahmen schädlich für die Erziehung des Kindes.Weinen ist im Säuglings- und Kleinkindalter völlig normal. Eltern können die Tränen eines Kindes nicht vollständig unterdrücken, da dies zu aufgestauter Frustration und ungelösten Ängsten führen kann, die möglicherweise zu Krankheiten führen. Darüber hinaus ist Weinen, wenn die Sprachfähigkeiten eines Kindes noch in der Entwicklung sind, oft einfach ein Mittel, um Bedürfnisse zu kommunizieren, und kein unvernünftiges Verhalten. Daher sollten Eltern zunächst versuchen, die zugrunde liegende Ursache zu verstehen.
3. Missverständnis Nr. 3: Das Kind steht an erster Stelle
In manchen Familien steht das Kind nach seiner Geburt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Erwachsenen richten sich nach den Launen des Kindes, dessen Stimmung den emotionalen Zustand der Familie bestimmt. Dieser Ansatz ist problematisch.Einerseits kann eine übermäßige Priorisierung des Kindes schon früh ein Gefühl der Anspruchsberechtigung fördern, was später im Leben zu einer arroganten Einstellung führen kann. Andererseits kann es Familienkonflikte verschärfen und die eheliche Beziehung direkt belasten, wenn das Kind zum absoluten Mittelpunkt von allem gemacht wird.
II. Wichtige Überlegungen zur Kinderbetreuung
Bei der Kinderbetreuung gibt es zwar zahlreiche Überlegungen, aber die wesentlichen Punkte sind einfach.Erstens müssen Eltern lernen, ihr Kind zu verstehen – einschließlich der Veränderungen in seinem Verhalten und der Gründe dafür. Nur wenn man körperliche, psychische und emotionale Veränderungen frühzeitig erkennt, kann man angemessen darauf eingehen. Zweitens sollten Eltern ihr Kind respektieren und tolerieren und Zwang oder übermäßig hohe Anforderungen vermeiden. Schließlich ist es wichtig, wertvolle Zeit mit dem Kind zu verbringen, was sowohl seiner psychischen als auch seiner körperlichen Entwicklung sehr zugute kommt.
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