Mehr Injektionen, bessere Ergebnisse? Unsachgemäße Botox-Injektionen können zu Erblindung führen
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Eine 40-jährige Frau unterzog sich in einem Krankenhaus einer Botulinumtoxin-Injektion, um Falten an der Stirn, zwischen den Augenbrauen und an den Augenwinkeln zu reduzieren. Die Anfangsdosis betrug 100 Einheiten. Zwei Wochen zuvor berichtete sie von einer minimalen Verbesserung, woraufhin weitere 100 Einheiten verabreicht wurden. Die Injektionen wurden an denselben Stellen vorgenommen, aber um das Ergebnis zu verbessern, wurden die Injektionspunkte tiefer gesetzt, darunter auch 1,5 cm über den Augenbrauen. Drei Tage später entwickelte sie verschwommenes Sehen, begleitet von leichtem Doppelsehen.
Botox ist kein Allheilmittel; als Toxin hat es inhärente Nebenwirkungen. Durch die Lähmung der Muskeln zur Beseitigung von Zuckungen und zur Glättung von Falten kann es gelegentlich zu Kopfschmerzen, allergischen Reaktionen, Doppelbildern oder unnatürlichen Gesichtsausdrücken kommen.
Zahlreiche Schönheitssalons bieten mittlerweile Behandlungen zur Faltenreduktion mit Botulinumtoxin an und übertreiben dabei oft deren Wirksamkeit. Um ihre Gewinne zu maximieren, fehlt es diesen Einrichtungen häufig an der Fähigkeit oder Bereitschaft, den Gesundheitszustand der Kunden im Voraus zu beurteilen, was erhebliche Risiken mit sich bringt.
Wie sollten Botox-Injektionen also richtig verabreicht werden?
1. Die Faltenreduktion mit Botulinumtoxin ist nur eine von vielen Anti-Falten-Behandlungen und garantiert nicht bei jedem eine vollständige Wirksamkeit.
2. Botox wird in der Regel bei Krähenfüßen, Stirnfalten, Glabellafalten, Nasolabialfalten und Halsfalten eingesetzt. Es ist am wirksamsten bei frühen, weniger ausgeprägten Falten auf Haut, die nicht übermäßig schlaff ist.
3. Eine einzelne Botox-Behandlung hält zwischen vier Monaten und einem halben Jahr an. Für anhaltende Ergebnisse sind drei bis vier Injektionen pro Jahr erforderlich.
Lassen Sie sich also nicht von Behauptungen wie „mehr Injektionen führen zu besseren Ergebnissen” irreführen; der Abstand zwischen zwei Injektionen darf niemals weniger als drei Monate betragen. Glauben Sie nicht an Methoden wie die Anwendung von Botulinumtoxin auf Falten ohne Injektion, um Nebenwirkungen zu reduzieren, da diese keine wissenschaftliche Grundlage haben.
Vor- und Nachsorge bei BOTOX
Vorbereitungen vor der Behandlung zur Faltenreduktion mit BOTOX:
1. Tragen Sie am Tag der Behandlung keine Kosmetika auf, damit die Falten gut sichtbar sind.
3. Halten Sie sich bei der Botox-Injektion an den Grundsatz „kleine Mengen an mehreren Stellen”.
4. Um ein Herabhängen der Augenlider oder Augenbrauen zu verhindern, injizieren Sie bei Stirnfalten 1,0–2,0 cm oberhalb der Augenbrauenlinie; bei Glabellafalten injizieren Sie so weit wie möglich vom Haaransatz entfernt.
5. Achten Sie auf bilaterale Symmetrie der Injektionsstellen und gleiche Botox-Dosierung, um eine ungleichmäßige Muskelentspannung und daraus resultierende Diplopie zu vermeiden.
6. Nach der Faltenbehandlung mit Botox sollten sich die Patienten in sitzender Position ausruhen. Vermeiden Sie es, sich flach hinzulegen oder die Injektionsstelle zu massieren, um eine Diffusion des Toxins zu verhindern.
Vorsichtsmaßnahmen nach der BOTOX-Behandlung:
1. Halten Sie die behandelte Stelle 24 Stunden lang sauber und trocken; vermeiden Sie den Kontakt mit Wasser und reizenden Kosmetika.
3. Vermeiden Sie eine Woche lang nach der Injektion Hautbehandlungen, Saunagänge und den Verzehr reizender Lebensmittel. Anmerkung der Redaktion: Die Muskelentspannung setzt in der Regel 2–3 Tage nach der BOTOX-Injektion ein und erreicht nach 10–14 Tagen ihren Höhepunkt, wenn die Muskeln vollständig entspannt oder gelähmt sind. Dies ist der optimale Effekt, der 5–10 Monate anhält, bevor er allmählich nachlässt. Im Durchschnitt werden drei Injektionen pro Jahr empfohlen.Daher sollten Schönheitsbegeisterte die empfohlenen Injektionsintervalle beachten!
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