Umgang mit Schwangerschaftsdiabetes
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Die Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes umfasst die folgenden Ansätze:
1. Ernährungsmanagement
Die Ernährungstherapie bildet den Grundstein für die Kontrolle von Schwangerschaftsdiabetes: Die tägliche Kalorienzufuhr sollte angemessen eingeschränkt werden (eine Gewichtsabnahme während der Schwangerschaft wird im Allgemeinen nicht empfohlen). Der Kohlenhydratkonsum sollte moderat kontrolliert, die Ballaststoffzufuhr erhöht, die Proteinversorgung verbessert, die Fettaufnahme reduziert und eine ausreichende Mineral- und Vitaminzufuhr sichergestellt werden. Die Natriumzufuhr sollte begrenzt werden, wobei die Mahlzeiten in kleinere, häufigere Portionen aufgeteilt werden sollten.
2. Bewegungstherapie
Schwangeren wird moderate Bewegung empfohlen, wobei übermäßige Anstrengung vermieden werden sollte. Gehen ist die am besten geeignete Form der Bewegung. Es wird empfohlen, 2-4 Mal täglich jeweils 15 Minuten lang zu gehen.
3. Insulintherapie
Bei unzureichendem Ansprechen auf Ernährung und Bewegung sind Insulininjektionen erforderlich. Orale Antidiabetika können zu Fehlbildungen des Fötus führen und sollten vermieden werden.
Wie bei anderen Formen von Diabetes ist auch bei Schwangerschaftsdiabetes die Ernährung von entscheidender Bedeutung für die Kontrolle der Erkrankung. Da die Mutter jedoch nicht nur für sich selbst, sondern auch für das Wachstum und die Entwicklung des Babys Nährstoffe benötigt, unterscheiden sich die Ernährungsanforderungen von denen bei anderen Diabetesarten. Daher liegt der Schlüssel zur Ernährung von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes in einer ausgewogenen Ernährung, die eine wirksame Blutzuckerkontrolle gewährleistet und gleichzeitig eine reibungslose Schwangerschaft für Mutter und Kind ermöglicht.Zu den wichtigsten Nährstoffen in Lebensmitteln gehören Kohlenhydrate, Proteine, Fette, Mineralien und Vitamine. Es ist wichtig, den Nährstoffbedarf sowohl der Mutter als auch des Fötus zu decken und gleichzeitig den Blutzuckerspiegel wirksam zu kontrollieren, um ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung des Fötus zu gewährleisten.
Die Anteile der drei wichtigsten Nährstoffe in der Ernährung von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes ähneln denen bei anderen Diabetesarten, weisen jedoch deutliche Unterschiede auf:
I. Kohlenhydrate
1.Die Hauptquellen sollten weiterhin Vollkornprodukte, Wurzelgemüse und Hülsenfrüchte sein, wobei Haferflocken, brauner Reis und Vollkornbrot aufgrund ihres höheren Ballaststoffgehalts besonders günstig sind. 2. Obst wie Erdbeeren, Ananas und Kiwis sollte aufgrund seines hohen Gehalts an löslichen Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen nach Möglichkeit bevorzugt werden.Bananen, Zuckerrohr, Longans und Trauben, die einen höheren Zuckergehalt aufweisen, sollten jedoch in Maßen verzehrt werden.
3. Grünes Blattgemüse liefert wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Es kann die Ernährung der Schwangeren abwechslungsreicher gestalten und ihren Ernährungsvorlieben entsprechen. Darüber hinaus kann es aufgrund seines geringen Zuckergehalts ohne Einschränkung verzehrt werden.
4. Lebensmittel, die Disaccharide und Monosaccharide enthalten, wie Haushaltszucker, Honig, Schokolade und Desserts, sollten so weit wie möglich vermieden werden.
II. Eiweiß
Der Eiweißbedarf während der Schwangerschaft muss vollständig gedeckt werden, da Eiweiß nicht nur für die normale Entwicklung der Gebärmutter und der Plazenta unerlässlich ist, sondern auch für das gesunde Wachstum des Fötus von entscheidender Bedeutung ist.
III. Mineralstoffe
1. Eisen: Eisen ist der wichtigste Stoff für die Blutbildung. Während der Schwangerschaft benötigt die Mutter eine erhöhte Eisenzufuhr, während der Fötus ebenfalls mehr Eisen in der Leber speichern muss. Dies ermöglicht die Selbstblutbildung nach der Geburt, wenn möglicherweise nicht sofort ausreichend Eisen zur Verfügung steht.
2. Kalzium: Die tägliche Kalziumzufuhr sollte 1200 mg betragen, da Kalzium für die Knochenentwicklung des Fötus unerlässlich ist.
3. Folsäure: Der Bedarf verdoppelt sich während der Schwangerschaft. Bevorzugen Sie folsäurereiche Lebensmittel mit minimalem glykämischen Einfluss, wie Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Tierleber, Orangen und Vollkornmehl.
IV. Vitamine
Vitamin D: Erhöhter Bedarf während der Schwangerschaft. Wenn möglich, konsumieren Sie mit Vitamin D angereicherte Milch oder gehen Sie einfach täglich im Sonnenlicht spazieren.
Vitamine B und C: Der Bedarf steigt nur geringfügig, und diese Vitamine sind in vielen Lebensmitteln reichlich vorhanden, sodass ein Mangel selten ist. Eine spezielle Nahrungsergänzung ist in der Regel nicht erforderlich.
V. Lebensmittel, die bei Schwangerschaftsdiabetes vermieden oder eingeschränkt werden sollten
1.Koffein: Häufig konsumierte Getränke wie Kaffee, Tee und kohlensäurehaltige Getränke enthalten erhebliche Mengen an Koffein. Da Koffein das Herz und das zentrale Nervensystem stimuliert, sollte der Konsum während der Schwangerschaft minimiert werden. 2. Alkoholische Getränke: Alkoholkonsum während der Schwangerschaft beeinträchtigt die Entwicklung des Fötus und die intellektuellen Fähigkeiten nach der Geburt. Darüber hinaus beeinträchtigt Alkohol die Diabetesbehandlung, sodass für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes Abstinenz unerlässlich ist.
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