Vorsicht: Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck kann langfristige Komplikationen haben
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Untersuchungen zeigen, dass Frauen mit Schwangerschaftshypertonie ein erhöhtes Risiko haben, später im Leben an Bluthochdruck und Schlaganfall zu erkranken. Frauen mit Schwangerschaftshypertonie in der Vorgeschichte sind anfällig für Bluthochdruck und Schlaganfall, während Frauen mit Präeklampsie in der Vorgeschichte einem noch größeren Risiko ausgesetzt sind. Die Häufigkeit von Schwangerschaftshypertonie oder Präeklampsie bei Erstgebärenden liegt bei fast 30 %.Präeklampsie kann ohne Warnzeichen auftreten, wobei der Blutdruck auf gefährlich hohe Werte ansteigt. Sie kann zu Eklampsie fortschreiten und das Leben von Mutter und Kind gefährden. Präeklampsie ist die häufigste Ursache für Müttersterblichkeit und tritt bei 5 % der Erstgebärenden auf. Frauen mit Präeklampsie in der Vorgeschichte haben eine Rezidivrate von 1–2 % in nachfolgenden Schwangerschaften.
Untersuchungen zeigen, dass Frauen mit Schwangerschaftshypertonie oder Präeklampsie ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck im späteren Leben haben, mit anhaltend hohen Hospitalisierungsraten aufgrund von Bluthochdruckerkrankungen sogar noch 50 Jahre später. Frauen mit Präeklampsie in der Vorgeschichte haben ein viermal höheres Risiko für einen Schlaganfall als Frauen mit normalem Blutdruck während der Schwangerschaft.
Untersuchungen zeigen, dass Ärzte das erhöhte Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im späteren Leben bei Frauen mit Schwangerschaftshypertonie in der Vorgeschichte erkennen sollten. Bluthochdruck ist eine behandelbare Erkrankung; Frauen mit Schwangerschaftshypertonie sollten als Risikogruppe betrachtet werden. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Bluthochdruck kann das Auftreten von Schlaganfällen und Herzerkrankungen verringern.
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