Die psychologischen Vorbereitungen, die Sie brauchen, wenn Sie Vater werden
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Ruyi Ji Zhaojia bemerkte: „Keine Nation und kein Volk hat ohne die Unterstützung einer starken Vaterfigur innerhalb der Mittelschicht den vollständigen Eintritt in die moderne Gesellschaft geschafft.“ Damit erklärte er, warum die Vereinigten Staaten und Lateinamerika trotz ähnlicher geografischer Bedingungen in Amerika so unterschiedliche Entwicklungen genommen haben – weil Amerika über ein kulturelles System verfügt, das die Vaterrolle unterstützt.
Es ist allgemein anerkannt, dass Amerika erneut im Niedergang begriffen ist. Dennoch bleibt es widerstandsfähig und erhebt sich aus seinen Rückschlägen – ein Phänomen, das untrennbar damit verbunden ist, ob „Väter“ gesellschaftliche Unterstützung erhalten.
Das moderne Amerika hat zwei große Wellen der Vaterlosigkeit erlebt: die industrielle Revolution und den Zweiten Weltkrieg. Die unmittelbare Folge war der Zerfall der Familie, der darauf zurückzuführen war, dass sich mehrere Generationen von Jungen nicht mit ihren Vätern identifizieren konnten.Diese „vaterlosen Söhne” übten als Erwachsene ihren größten kulturellen Einfluss in zwei Bereichen aus: Erstens schufen, erhielten und verstärkten sie die Konsumkultur; zweitens waren „Väter” auf dem Heiratsmarkt stark unterrepräsentiert. Hätte sich dieser Trend fortgesetzt, wäre die amerikanische Bevölkerung auf dem besten Weg gewesen, sich den Ruf als „der kranke Mann Nordamerikas” zu verdienen. Mitte der 1990er Jahre verpflichtete sich die US-Regierung zusammen mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die „Vaterkrise” anzugehen, und leitete eine Reihe von Maßnahmen ein.Die jüngste große Initiative zur Unterstützung der Vaterschaft kam 2006, als die US-Regierung ein Gesetz verabschiedete, das jährlich 150 Millionen Dollar speziell für „gesunde Ehen und verantwortungsvolle Vaterschaft” bereitstellte.
Vaterschaft ist sowohl ein Programm als auch das früheste Programm innerhalb symbolischer Identitätssysteme. Die Identität des „Vaters” umfasst im Allgemeinen fünf Komponenten: Versorgung/Schutz/Disziplin/Lehre/Sieg.
Ein Vater muss die folgenden Rollen erfüllen:
Erstens muss er ein ausreichendes Einkommen erzielen und gleichzeitig seiner Frau und seinen Kindern ausreichend Zeit widmen (Versorgungsfunktion).
Zweitens muss er seine Frau und seine Kinder vor Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Unglücksfällen schützen (Schutzfunktion).
Drittens muss er Haushaltsregeln aufstellen, um die Familienstruktur aufrechtzuerhalten (Disziplinierungsfunktion).(Disziplinierungsfunktion)
Viertens muss er seinen Kindern den Sinn und die Werte des Lebens vermitteln (Aufklärungsfunktion).
Fünftens muss er anderen Männern gegenüber überlegene Stärke und Macht demonstrieren und zumindest die Mutter übertreffen – das heißt, er muss tiefe Männlichkeit verkörpern (Siegesfunktion).
Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich die Gewichtung dieser fünf Funktionen je nach den Umständen verändert.
Das US-Gesundheitsministerium hat Experten beauftragt, ein Handbuch mit dem Titel „Die Bedeutung von Vätern für die gesunde Entwicklung von Kindern” zu erstellen, in dem sieben Aspekte einer effektiven Vaterschaft klar definiert sind: 1. Eine positive Beziehung zur Mutter des Kindes pflegen; 2. Zeit mit dem Kind verbringen; 3. Das Kind fördern;4. Das Kind angemessen erziehen; 5. Das Kind über den familiären Bereich hinaus begleiten; 6. Schutz und Versorgung bieten; 7. Als Vorbild für das Kind dienen.
Innerhalb dieser sieben Punkte wurde die Lehrfunktion reduziert, während die „Siegesfunktion” weitgehend weggelassen wurde.
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