Kennen Sie diese wichtigen Dinge, wenn Sie Ihr Baby ins Krankenhaus bringen?
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Das Schlimmste für Eltern ist es, wenn ihr Baby krank wird. Noch ärgerlicher ist es, mit dem Kind zum Arzt zu gehen. Bei jedem Besuch ist die Praxis überfüllt, die Anmeldung und das Anstehen sind eine Qual. Wenn man endlich beim Arzt ist, ist dessen Zeit so kostbar, dass oft schon die Rezept ausgestellt ist, bevor man zwei Worte gesagt hat.Mit dem Kind zum Arzt zu gehen, ist eigentlich eine Kunst für sich. Kennen Sie die folgenden Tipps?
1. Bereiten Sie sich gründlich vor
Notieren Sie sich vor dem Arztbesuch alle Ihre Bedenken Punkt für Punkt. Legen Sie diese dem Arzt während der Konsultation vor, damit er jedes Problem systematisch angehen kann. So vermeiden Sie, dass Sie nach der Untersuchung wichtige Fragen vergessen.
2. Wenden Sie sich an das Personal an der Anmeldung
Wenn Sie aufgrund der Symptome Ihres Kindes unsicher sind, welche Abteilung Sie aufsuchen sollen, wenden Sie sich zunächst an das Personal an der Anmeldung. So können Sie die für die Erkrankung Ihres Kindes geeignete Abteilung auswählen und vermeiden, ziellos umherzuirren.
3. Auswahl eines Arztes
Erkundigen Sie sich vor Ihrem Besuch nach bevorzugten Ärzten für Ihr Kind, entscheiden Sie sich für einen langjährigen Bekannten oder konsultieren Sie das Facharztverzeichnis des Krankenhauses, um geeignete Ärzte zu finden.
4. Beschreiben Sie die Symptome Ihres Kindes genau, klar und prägnant
Wenn Sie den Zustand Ihres Kindes beschreiben, nennen Sie zunächst den Hauptgrund für den Besuch. Beschreiben Sie die Symptome so genau und konkret wie möglich und vermeiden Sie irrelevante Details.Teilen Sie dem Arzt gleichzeitig mit, wie lange die Symptome bereits bestehen, z. B. „seit zwei Tagen Durchfall und Bauchschmerzen” oder „seit zwei Tagen verstopfte Nase, Niesen und Schnupfen”. So kann der Arzt den Hauptzustand Ihres Kindes schnell erfassen und vage Zeitangaben vermeiden, die die Diagnose erschweren.Beschreiben Sie relevante Symptome
Nehmen Sie als Beispiel Bauchschmerzen und Durchfall und geben Sie dem Arzt genau an, wo die Schmerzen auftreten, wann sie begonnen haben und wie lange sie bereits andauern, wie sie sich äußern, unter welchen Umständen sie auftreten, wann sie sich verschlimmern, wann sie nachlassen und wie stark sie sind. Beschreiben Sie auch die Häufigkeit, Farbe und Konsistenz des täglichen Stuhlgangs (z. B. reiswasserartig, wässrig, eiersuppenartig) und ob ein übler oder ungewöhnlicher Geruch auftritt.Wenn andere Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Erbrechen auftreten, beschreiben Sie diese dem Arzt genau. Nennen Sie auch mögliche Auslöser für die Erkrankung, wie Müdigkeit, Kälteeinwirkung, übermäßiges Essen oder Unfallverletzungen.
6. Beschreiben Sie den Allgemeinzustand des Kindes
Beschreiben Sie neben den primären Symptomen auch den Allgemeinzustand des Kindes: Appetit, Energiepegel, Stuhlgang, Urinieren und etwaige Veränderungen im Schlafverhalten.Geben Sie einen detaillierten Überblick über die bisherige Krankengeschichte
Erläutern Sie dem Arzt ausführlich, welche Krankenhäuser Ihr Kind vor diesem Termin aufgesucht hat, welche Medikamente bisher verabreicht wurden, in welcher Dosierung und wie wirksam sie waren. So lassen sich unnötige Doppelbehandlungen vermeiden. Legen Sie dem Arzt alle bisherigen Untersuchungsberichte, Diagnosen und Behandlungspläne vor. Diese dienen dem Arzt als wertvolle Referenz und verhindern redundante Untersuchungen, wodurch unnötige Blutabnahmen oder Röntgenbelastungen für Ihr Kind vermieden werden.
8. Arbeiten Sie bei den Untersuchungen voll und ganz mit
Positionieren Sie Ihr Kind während der Untersuchungen so, dass es dem Arzt zugewandt ist, um die Beobachtung seines Teints und seiner Mimik zu erleichtern, was bei der Beurteilung seines Zustands hilfreich ist.Wenn der Arzt den Mund Ihres Kindes mit einem Zungenspatel untersucht, halten Sie es fest, um Bewegungen zu verhindern, die den Blick auf den Rachenbereich behindern könnten. Während der Auskultation mit dem Stethoskop sollten Sie keine ausführlichen Beschreibungen der Symptome Ihres Kindes in der Nähe des Arztes machen, da dies den Arzt ablenken und seine Diagnose beeinträchtigen könnte.
9. Informieren Sie den Arzt über die Medikamentenhistorie Ihres Kindes, wenn Rezepte ausgestellt werden
Wenn Ihr Kind jemals eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Medikament gezeigt hat, ist es wichtig, den Arzt darüber zu informieren, um Nebenwirkungen zu vermeiden. Wenn Ihr Kind an einer chronischen Erkrankung leidet, die eine langfristige Medikamenteneinnahme erfordert, muss dies ebenfalls dem Arzt mitgeteilt werden. So kann der Arzt eine angemessene Verschreibung vornehmen und Medikamente vermeiden, die bestehende Erkrankungen verschlimmern oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten verursachen könnten, wodurch unnötige Schäden für Ihr Kind vermieden werden.
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