Die Betreuung von Enkelkindern kann Angststörungen auslösen. Was sind die Symptome von Angstzuständen?
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Der Zustand des alten Qian war bedrohlich. Er hatte seit einem halben Monat keine Nahrung mehr zu sich genommen und sich nur von wenigen Bissen täglich ernährt, wenn er von seiner Familie dazu gezwungen wurde. Mit blassem Gesicht und ausgetrockneten Lippen saß er ausdruckslos im Sprechzimmer und strahlte völlige Niedergeschlagenheit aus.
Nach Angaben von Verwandten war der 68-Jährige jahrzehntelang als Unternehmensleiter tätig gewesen und hatte einen eigensinnigen Charakter.Vor sechs Jahren, als seine Tochter schwanger wurde und ein Kind zur Welt brachte, zog er sich vollständig aus seinem Amt zurück, um gemeinsam mit seiner Frau seine Enkelkinder zu genießen. Doch er erlebte zahlreiche Enttäuschungen, die bei genauerer Betrachtung allesamt belanglos waren. So verbot er seinem Enkel beispielsweise, beim Fernsehen zu essen, bestand darauf, dass das Licht sofort ausgeschaltet wurde, und verbot Junkfood ... Er verlangte von seinem Enkel strikte Einhaltung dieser Regeln, doch seine Tochter und sein Schwiegersohn hielten solche Details für unbedeutend.Der alte Qian wusste, dass er keine elterlichen Pflichten auferlegen sollte, befürchtete jedoch, dass das Kind auf lange Sicht verwöhnt werden würde. Nachdem er sein halbes Leben in Führungspositionen verbracht hatte, fühlte er sich nun völlig machtlos.
Nach einiger Zeit hörte der alte Qian auf zu sprechen, äußerte keine Meinungen mehr und zog sich aus allen Aktivitäten zurück, an denen sein Enkel beteiligt war. Zunächst schenkte die Familie dem wenig Beachtung und tat es als typische Launen eines älteren Menschen ab. Erst als er kürzlich das Essen verweigerte, wurde ihnen klar, dass er sich nicht wohl fühlte.
Tatsächlich spiegelt das Verhalten des alten Qian Symptome einer Angststörung wider. Welche anderen Symptome kann Angst neben einem schlechten psychischen Zustand noch haben?
1. Schlafstörungen
Schlafprobleme sind bei Angstpatienten in der Regel ausgeprägt. Einige leiden die ganze Nacht unter Albträumen und wachen leicht auf. Andere hingegen schlafen tief und laut schnarchen, wachen jedoch völlig unausgeruht auf und sind überzeugt, unter Schlaflosigkeit zu leiden.
2. Emotionale Angst
Betroffene können plötzlich Herzklopfen, Panik, Engegefühl in der Brust, Atemnot, Unwohlsein oder Schmerzen im Brustbereich sowie eine beschleunigte Herzfrequenz und Atmung verspüren. Sie können sich erstickt fühlen, eine erhebliche Einschränkung ihrer Alltagsfunktionen erleben und von intensiver Angst und einem Gefühl des drohenden Untergangs begleitet sein. Dies kann sich in einem Gefühl des Kontrollverlusts äußern, begleitet von dem Drang zu schreien oder um Hilfe zu rufen.
3. Störung des autonomen Nervensystems
Angstpatienten können gleichzeitig unter einer Störung des autonomen Nervensystems und körperlichen Beschwerden leiden, darunter beschleunigter Herzschlag, übermäßiges Schwitzen, Muskelverspannungen und unkontrollierbares Zittern der Hände. Sie können sogar irrational wütend werden, ihre Wahrnehmung der Umgebung verlieren, vereinfachtes Denken entwickeln und in einem Zustand ständiger Angst leben.
Wie kann man also Angstzustände durch Selbsthilfe lindern?
1. Tiefes Atmen.
Wenn Sie emotionaler Anspannung ausgesetzt sind, üben Sie tiefes Atmen, um den Druck zu lindern und Ängste zu vertreiben. In Angstsituationen beschleunigen sich Ihr Puls und Ihre Atmung. Tiefes Atmen zwingt Sie dazu, Ihre Atemfrequenz zu verlangsamen, und signalisiert Ihrem Körper, dass die Angst vorbei ist. Bei der richtigen Bauchatmung hebt und senkt sich der Bauch bei jedem Ein- und Ausatmen.
2. Moderate Bewegung.Untersuchungen zeigen, dass Bewegung bestimmte angstauslösende Chemikalien abbaut, die geistige Entspannung fördert und die Stimmung hebt. Wenn Sie ängstlich sind, schieben Sie Ihre Gedanken einfach beiseite und widmen Sie sich Aktivitäten wie Laufen, Ballsport oder Schwimmen. Das stärkt nicht nur Ihren Körper, sondern lindert auch wirksam Ängste und gibt Ihnen neue Energie, um weitere Aufgaben anzugehen.
Emotionale Entlastung ist eine wichtige Methode, um Druck abzubauen und das psychische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Sie können Ihre Ängste Ihren Angehörigen oder Freunden anvertrauen, damit sich Ihr Inneres anpassen kann. Alternativ können Sie einen geeigneten Ort finden, an dem Sie weinen oder herzhaft lachen können, um Ihre innere Melancholie loszuwerden.
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