Was sind die Ursachen für Alveolarknochenresorption?
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Zahngesundheit und Ästhetik haben für viele Menschen Priorität, dennoch treten im Alltag zahlreiche Erkrankungen des Mundraums auf. Alveolarknochenresorption ist ein häufiges Phänomen. Welche Faktoren tragen zu dieser Erkrankung bei?
Externe Faktoren
Bei gesunden Menschen sorgt die über das Parodontalligament auf den Alveolarknochen übertragene Beißkraft für eine physiologische Stimulation. Dies fördert das Knochenwachstum und reguliert gleichzeitig die Resorption und Regeneration, wodurch ein relatives Gleichgewicht aufrechterhalten wird.Im Gegensatz dazu üben Prothesenbasen direkten Druck auf die Schleimhaut aus, was eine pathologische Stimulation darstellt, die unweigerlich zu Knochenresorption führt. Für den Alveolarkamm gilt: Je größer der Druck pro Flächeneinheit, desto schwerwiegender der Knochenverlust. Dies kann auftreten, wenn übermäßiger Druck auf den Kamm Osteoklasten stimuliert und zu Blutstauungen führt. Der Unterkiefer, der eine kleinere Oberfläche als der Oberkiefer hat, ist einer stärkeren Knochenresorption ausgesetzt.
Interne Faktoren
Hormone
Zahlreiche Studien bestätigen, dass Östrogen das wichtigste Hormon für die Regulierung des Knochenstoffwechsels ist. Insbesondere in den Wechseljahren führt ein verminderter Östrogenspiegel dazu, dass die Osteoblasten nicht mehr stimuliert werden, was zu einer unzureichenden Knochenmatrixbildung und einer beeinträchtigten Kalziumsalzablagerung führt und somit Osteoporose verursacht.
Das Parathormon (PTH) wirkt als Vermittler bei Osteoporose. Östrogen erhöht die Empfindlichkeit der Knochen gegenüber PTH und fördert so die Knochenresorption.Die Calcitonin-Sekretion wird durch den Serumkalziumspiegel reguliert. Es hemmt direkt die Osteoklastenbildung, fördert die Kalziumioneneinlagerung und wirkt den Effekten von PTH entgegen. Prostaglandine (PG), hormonähnliche Substanzen, erhöhen den cAMP-Spiegel durch Aktivierung der Adenylatcyclase. Dieses cAMP induziert die Differenzierung von Monozyten zu Osteoklasten.
Spurenelemente
Die Spurenelemente des Menschen und der Kalzium-Phosphor-Stoffwechsel stehen in Wechselbeziehung zum Knochenstoffwechsel. Zinkmangel verringert die Aktivität der alkalischen Phosphatase und der Kollagenase; Kupfermangel verringert die Aktivität der Lysyloxidase, der Monoaminooxidase und der Cytochromoxidase, wodurch die Kollagenvernetzung beeinträchtigt, die Knochenablagerung verringert und die Knochenresorption beschleunigt wird.
Manganmangel kann die Kalziumregulation der Knochen stören und die Resorption erhöhen. Magnesium ist ein wichtiger Bestandteil der Knochenstruktur und reguliert den Kalzium-Phosphor-Stoffwechsel und die Knochenmineralisierung. Fluorid reagiert mit Hydroxylapatit zu stabilem Fluorapatit, hemmt die Resorption und fördert die Knochenbildung.Ernährungsmängel Patienten mit fehlenden Zähnen, insbesondere zahnlose ältere Menschen, sollten sich bewusst sein, dass Mangelernährung die Resorption des Alveolarkamms beschleunigt. Vitamin-D-Präparate und kalziumreiche Lebensmittel tragen dazu bei, das Alveolarknochenvolumen zu erhalten und die Resorption des Kamms zu verzögern; umgekehrt erhöht eine proteinreiche Ernährung die Kalziumausscheidung und fördert die Knochenresorption.
Zahlreiche Faktoren im täglichen Leben können zur Resorption des Alveolarknochens beitragen. Dieser Zustand verursacht bei vielen Menschen erhebliche Beschwerden und stellt eine große Herausforderung für die Behandlung dar. Wir sollten daher das Bewusstsein für die Resorption des Alveolarknochens in den Vordergrund stellen und frühzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Zahngesundheit nicht beeinträchtigt wird.
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