Frühlingsmüdigkeit und Schlaflosigkeit: Wie erreicht man einen erholsamen Schlaf?
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Der Frühling läutet das Erwachen aller Dinge ein, die Yang-Energie steigt und das Leberfeuer wird kräftiger. Dies kann zu Symptomen wie Schlaflosigkeit, lebhaften Träumen, Einschlafschwierigkeiten, Schwindel und Reizbarkeit führen. Wenn das Leberfeuer und die Yang-Energie nicht richtig reguliert werden, kann es zu Schlaflosigkeit kommen. Der beste Ansatz zur Bekämpfung von Schlaflosigkeit im Frühling ist daher, die Leber zu nähren und das Leberfeuer zu reduzieren.
Um Schlaflosigkeit zu vermeiden, muss man gesunde Verhaltensgewohnheiten pflegen: Vermeiden Sie übermäßiges Schlafen am Tag, egal wie müde Sie sich fühlen. Nach einer halben Stunde Nachmittagsschlaf sollten Sie zu anderen Zeiten nicht mehr im Bett liegen bleiben. Schließlich behindert übermäßiger Tagesschlaf nicht nur die geistige Erholung, sondern führt auch zu nächtlicher Schlaflosigkeit.
Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung von Vorteil. Das Schwitzen während körperlicher Aktivität hilft, Körperabfälle auszuscheiden und überschüssige Energie zu verbrauchen. Vermeiden Sie jedoch Sport unmittelbar vor dem Schlafengehen, da dies die Schlaflosigkeit verschlimmern kann.
Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf übermäßig stimulierende Unterhaltung wie Horrorfilme oder -romane. Beschränken Sie den Verzehr von scharfen, würzigen Speisen. Stimulanzien wie Bubble Tea, Kaffee und starker Tee sollten am besten vor Mittag konsumiert werden.
Um das Einschlafen zu erleichtern, empfiehlt es sich, vor dem Schlafengehen eine Tasse warme Milch zu trinken, die Wasseraufnahme zu begrenzen, die Füße in heißem Wasser zu baden und sich dann sofort ins Bett zu legen. Vermeiden Sie es, danach zu lesen oder Ihr Mobiltelefon zu benutzen. Wenn Sie feststellen, dass Lesen Ihnen hilft, schneller einzuschlafen, wählen Sie natürlich lieber etwas Trockenes.
Das Massieren bestimmter Akupressurpunkte vor dem Schlafengehen kann ebenfalls den Schlaf fördern. Häufig verwendete Punkte sind Sanyinjiao (SP6), Yongquan (KI1), Taichong (LR3), Yintang (EX-HN5) und die Schläfen.
Neben der Pflege guter Gewohnheiten können auch Ernährungsumstellungen bei Schlaflosigkeit helfen.
Wer unter Schlaflosigkeit leidet, kann von der Einnahme beruhigender Lebensmittel wie Lilienknollen, Lotus-Samen, Hirse, roten Datteln und Milch profitieren. Die regelmäßige Einnahme von Kräutertees kann den Schlafrhythmus allmählich regulieren. Menschen mit Schlaflosigkeit können folgende Aufgüsse ausprobieren:
1.Chrysanthemen- und Goji-Beeren-Tee
Das regelmäßige Aufbrühen von Chrysanthemen und Goji-Beeren hilft, die Leber zu kühlen, die Emotionen zu beruhigen und Frühjahrsschlaflosigkeit wirksam zu regulieren.
3. Longan-Tee
Das Aufbrühen von Longan-Fruchtfleisch mit Kandiszucker ergibt einen Tee, der bei täglichem Genuss den Geist beruhigt und die Milz stärkt.
4. Schisandra- und Jujube-Samen-Tee
Das Kochen von Schisandra-Beeren mit rohen Jujube-Samen und das Trinken des Aufgusses trägt zur Verbesserung der Schlafqualität bei.
Neben diesen Teesorten können auch bestimmte medizinische Reisbreie bei der Bekämpfung von Schlaflosigkeit helfen, wie die folgenden beiden Rezepte zeigen.
1. Longan- und Euryale-Samen-Brei
Zutaten: Longan, Euryale-Samen, Klebreis, Jujube-Samen, Honig.
Zubereitung: Longan, Euryale-Samen, Klebreis und Jujube-Samen waschen. Mit Wasser in einen Topf geben und zu einem Brei kochen. Vor dem Servieren nach Belieben Honig hinzufügen.Dieser Brei stärkt das Gehirn und die Nieren und hat sich als besonders wirksam bei Schlaflosigkeit bei älteren Menschen erwiesen, die durch Neurasthenie verursacht wird.
2. Polygala- und Jujube-Samen-Brei
Zutaten: Polygala-Wurzel, geröstete Jujube-Samen, Japonica-Reis.
Zubereitung: Zutaten waschen, mit Wasser in einen Topf geben und zu einem Brei köcheln lassen. Dieser Brei hilft, den Geist zu beruhigen und das Gehirn zu stärken, und eignet sich bei Schlaflosigkeit und Vergesslichkeit aufgrund von Blutmangel.
Schlaflosigkeit ist ein belastender Zustand. Um sie zu überwinden, muss man nach und nach gute Schlafgewohnheiten entwickeln, ergänzt durch Ernährungstherapien, damit sich der Körper langsam erholen und einen erholsamen Schlaf finden kann.
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