Detaillierte Interpretation der goldenen Proportionen der Gesichtsästhetik durch australische Experten
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Sie wiederholen immer wieder dieselben mathematischen Beziehungen und Muster. Diese Muster sind in der Natur allgegenwärtig: in der Anordnung von Pflanzen und ihren Blättern, in den Spiralen von Muscheln, in den Helixen unserer eigenen DNA. Sie existieren auch in grundlegenden geometrischen Formen und in der Musik. Die alten Ägypter, Griechen und Römer erkannten diese Muster in der Ausgewogenheit und Proportion ihrer Kunst, Architektur und Philosophie.
Es ist seit langem bekannt, dass ein harmonisches Profil oder eine harmonische Körperform aus bestimmten numerischen Beziehungen resultiert. Die für den menschlichen Geist und das menschliche Auge attraktivste Proportion ist der „Goldene Schnitt” (1,618:1) oder „Goldene Verhältnismäßigkeit”, der die Proportionen zwischen verschiedenen Merkmalen des menschlichen Gesichts, Körpers, der Hände, Beine und des Oberkörpers darstellt.
In den schönsten menschlichen Formen, wie auch in anderen Schöpfungen der Natur, liegt die Harmonie in der Proportion und Schönheit. Betrachten Sie diese Proportionen in Leonardo da Vincis Zeichnung des vitruvianischen Menschen. Die schönsten Gesichter, die als ideal gelten, haben Gesichtsproportionen, die in direktem Zusammenhang mit dem Goldenen Schnitt stehen.
Natürlich haben verschiedene Kulturen und ethnische Gruppen unterschiedliche ästhetische Vorstellungen, aber diese unterscheiden sich eher in Details als in grundlegenden Proportionsprinzipien.
Sie fragen sich vielleicht, was all dieses Gerede über den Goldenen Schnitt mit Schönheitsoperationen zu tun hat? Wenn ein Chirurg über die Verbesserung oder Wiederherstellung der funktionalen „Harmonie” spricht, bezieht er sich zumindest teilweise auf den Goldenen Schnitt – oder dessen Fehlen –, eine instinktive Reaktion, die dem Menschen offenbar angeboren ist.
Dr. Stephen, ein in Sydney ansässiger plastischer Chirurg, popularisiert ästhetische Prinzipien anhand der Proportionskurven des Goldenen Schnitts.Wahre Schönheit ist niemals eckig. Es gibt immer eine subtile Kurve. Jugendliche Gesichter sind ausnahmslos anmutig. Dr. Stephen beobachtet, dass Gesichter eine „umgekehrte Bogenkurve” aufweisen – eine „S”-Form, bei der eine Kurve doppelt so lang ist wie die andere, wodurch eine dreidimensionale Schönheit entsteht. Durch die Wiederherstellung dieser umgekehrten Bogenkurve im Gesicht sehen alternde Menschen jünger und schöner aus.
Der optimale Ansatz zur Verbesserung der Schönheit folgt dieser Reihenfolge: Zuerst wird die Hautstruktur verbessert, dann werden die gesamten Gesichts- oder Körperkonturen korrigiert und schließlich wird der Fokus auf einzelne Merkmale gelegt.
Neben der richtigen Ernährung, Feuchtigkeitsversorgung und dem Auftragen von Sonnenschutzmitteln gibt es zahlreiche Techniken und Produkte, um die Hautstruktur, den Teint und das gesamte Erscheinungsbild zu verbessern.
Die Gesichtskonturen können nicht nur durch die Veränderung bestimmter Merkmale verfeinert werden, sondern auch durch die Anpassung der relativen Proportionen, um eine ästhetisch ansprechendere Gesamtkomposition zu schaffen. Ein übermäßig langes oder schmales Gesicht kann zu einer ovaleren Form gemildert werden, die allgemein als vorteilhaft gilt. Ein breites Gesicht kann durch die Entspannung der Muskeln in diesem Bereich mit Botox-Injektionen verschmälert werden.
Der Arzt ermutigt Ärzte und Patienten, das gesamte Gesicht zu betrachten, anstatt sich auf einzelne Bereiche zu konzentrieren.
Die Veränderung bestimmter Gesichtszüge mag für manche Menschen geeignet sein, aber nicht für alle. Bei der Veränderung der Gesichtsstruktur müssen ethnische Merkmale und die persönliche Identität sorgfältig abgewogen werden. Dies erklärt, warum Schönheitschirurgen darauf hinweisen, dass nicht jeder für Lippen wie die von Angelina Jolie geeignet ist.
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