Die Kalziumergänzung sollte moderat sein; eine übermäßige Zufuhr kann zu Nierensteinen führen
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Heutzutage konzentrieren sich immer mehr Chinesen auf die Kalziumergänzung, ein Trend, der als „landesweite Kalziumergänzung” bezeichnet wird. Im Alltag konsumieren die Menschen nicht nur kalziumreiche Lebensmittel, sondern nehmen auch Kalziumpräparate ein. Einige machen sich jedoch Sorgen: Könnte eine so umfangreiche Kalziumzufuhr das Risiko für die Bildung von Steinen erhöhen? Experten haben eine Antwort gegeben: Es besteht ein Risiko und Vorsicht ist geboten, aber solange die Kalziumergänzung wissenschaftlich fundiert erfolgt, kann diese Gefahr vermieden werden.
Übermäßige Kalziumergänzung kann das Risiko für Nierensteine erhöhen
Kalzium, das als „Element des Lebens” gepriesen wird, erfüllt in allen Phasen des menschlichen Wachstums und der Entwicklung wichtige physiologische Funktionen. Es ist ein unverzichtbares Element für Gesundheit und Langlebigkeit. Eine lebenslange Kalziumergänzung ist zwar notwendig, aber Maßhalten ist dabei entscheidend.Die chinesischen Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (DRI) legen fest, dass die tolerierbare Obergrenze für Erwachsene bei 2000 mg täglich liegt, obwohl dies nicht die empfohlene Standardzufuhr ist. Im Allgemeinen beträgt die empfohlene Zufuhr für Erwachsene 800 mg täglich, wobei mindestens 500 mg in der Regel aus der Nahrung stammen sollten. Je näher die Zufuhr an dieser Obergrenze liegt, desto größer sind die potenziellen Gesundheitsrisiken.
Eine übermäßige Kalziumzufuhr kann die Aufnahme und Verwertung anderer Spurenelemente durch den Körper beeinträchtigen und auch zur Entwicklung verschiedener Arten von Steinleiden führen. Experten weisen darauf hin, dass Kalzium vom Körper nicht leicht aufgenommen wird. Insbesondere wenn Kalzium mit oxalsäurehaltigen Lebensmitteln kombiniert wird, kommt es zu einer chemischen Reaktion, bei der Kalziumoxalatsteine entstehen. Diese Steine können sich im Körper ablagern und Schäden verursachen.
Kalziumpräparate erhöhen das Risiko für Steine
Darüber hinaus ist es wichtig zu beachten, dass „Nahrungsergänzungsmittel medizinischen Präparaten vorzuziehen sind”, wenn es um die Kalziumergänzung geht. Untersuchungen zeigen, dass die Einnahme von Kalziumpräparaten das Risiko für Nierensteine um 20 % erhöhen kann, während Kalzium aus natürlichen Lebensmitteln dieses Risiko um etwa ein Drittel senkt.
Dies liegt daran, dass Kalzium aus natürlichen Lebensmitteln sich mit Oxalat in der Nahrung verbindet, wodurch dessen Aufnahme reduziert und somit Nierensteine verhindert werden. Pharmazeutische Präparate haben diesen Effekt nicht. Grundsätzlich verringert eine geringere Oxalataufnahme das Risiko für Nierensteine. Daher mindert die Einnahme von Kalziumpräparaten bei gleichzeitiger Vermeidung einer übermäßigen Oxalataufnahme dieses Risiko.
Wie kann Kalzium wissenschaftlich fundiert und effektiv ergänzt werden?
(1) Achten Sie auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr. Vitamin D ist für den Kalziumtransport im Körper unerlässlich. Durch eine Reihe komplexer Umwandlungen reguliert Vitamin D den Kalzium- und Phosphorstoffwechsel und fördert so die Knochenbildung. Zu den vitamin-D-reichen Lebensmitteln gehören Lebertran, Tierleber, Eier und Fleisch. Ermutigen Sie Kinder außerdem zu Aktivitäten im Freien und zur Sonneneinstrahlung, um die Vitamin-D-Synthese im Körper anzuregen.
(2) Achten Sie auf ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis. Kalzium und Phosphor sind eng miteinander verbunden, doch eine übermäßige Phosphoraufnahme beeinträchtigt die Kalziumaufnahme. Das empfohlene Kalzium-Phosphor-Verhältnis liegt zwischen 1:1,2 und 1:1,5. Da Phosphor in natürlichen Lebensmitteln weit verbreitet ist, sollte besonderer Wert auf die Kalziumergänzung gelegt werden.Die tägliche Ernährung der chinesischen Bevölkerung besteht überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln, die einen höheren Gehalt an Oxalsäure, Phytinsäure und Ballaststoffen aufweisen. Diese Substanzen verbinden sich mit Kalzium zu unlöslichen Verbindungen und beeinträchtigen so die Kalziumaufnahme. Um diese Bildung zu minimieren, sollten oxalsäurereiche Blattgemüse zunächst in kochendem Wasser blanchiert werden. Dadurch lösen sich Oxalsäure, Phytinsäure und ähnliche Verbindungen im Wasser auf, wodurch ihre Konzentration in den Lebensmitteln verringert wird.
(4) Eine übermäßige Fettaufnahme über die Nahrung führt dazu, dass Fette sich mit Kalzium verbinden und durch Verseifung Kalziumseifen bilden. Diese Verbindungen werden mit dem Stuhl ausgeschieden, was zu einem Kalziumverlust führt. Daher sollte der Verzehr von fettreichen Lebensmitteln in der täglichen Ernährung moderat sein.
(5) Kalzium ist in alkalischen Umgebungen unlöslich, was seine Absorptionseffizienz verringert; umgekehrt erhalten saure Bedingungen die Löslichkeit von Kalzium aufrecht und verbessern die Absorption. Vitamin C und Zitronensäure senken den pH-Wert im Darm und erleichtern so die Kalziumaufnahme.
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