Häufig verwendete Materialien für Zahnfüllungen
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Was ist Silberamalgam? Silberamalgam besteht hauptsächlich aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber und ist das am häufigsten verwendete Füllungsmaterial. Seine Festigkeit und Haltbarkeit haben seit über einem Jahrhundert für eine breite Verwendung gesorgt und zu äußerst zufriedenstellenden Ergebnissen geführt.Ist Silberamalgam sicher? Laut einer gemeinsamen Erklärung der FDI World Dental Federation und der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 1995 verursachen Zahnfüllungsmaterialien – einschließlich Silberamalgam – selten lokale Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen. Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass Silberamalgam Gesundheitsrisiken birgt, sodass kein Grund zur Sorge hinsichtlich seiner Auswirkungen auf das Wohlbefinden besteht.Die Weltgesundheitsorganisation hat eine tägliche Obergrenze für die Quecksilberdampfbelastung von 300-500 Mikrogramm festgelegt. Forschungsdaten eines schwedischen Zahnarztes zeigen, dass die durchschnittliche tägliche Aufnahme von Quecksilberdampf aus Silberamalgamfüllungen nur 1,7 Mikrogramm beträgt – etwa ein Zehntel der Obergrenze.Die Quecksilberbelastung in unserem Körper stammt aus verschiedenen Quellen. Tatsächlich nehmen wir mehr Quecksilber durch den Verzehr von Fisch auf als durch Zahnfüllungen. Im Vergleich dazu ist die Quecksilberdampfbelastung durch Silberamalgamfüllungen vernachlässigbar.
2. Kompositkunststoffe
Wann werden sie verwendet? Kompositkunststoffe entsprechen weitgehend der natürlichen Zahnfarbe, bieten eine hervorragende Ästhetik und werden daher vorwiegend an den Frontzähnen verwendet. Unter geeigneten Umständen können Kompositkunststoffe auch zur Verbesserung der Zahnfarbe, -form und -größe eingesetzt werden, wodurch das Aussehen des Lächelns verbessert wird.
Probleme: Das Verfahren für Kompositfüllungen ist relativ komplex. Kompositmaterialien sind weniger haltbar als Amalgam, da sie sich leichter abnutzen. Dies liegt in erster Linie daran, dass Kompositkunststoff beim Aushärten leicht schrumpfen kann, wodurch Mikrospalten zwischen den Kompositschichten entstehen. Diese Spalten können zu Zahnempfindlichkeit und einer erhöhten Anfälligkeit für Karies führen. Darüber hinaus können Kompositmaterialien Pigmente aus Lebensmitteln und Getränken aufnehmen, wodurch sie mit der Zeit vergilben.
3. Glasionomerzement
Wann wird er verwendet? Glasionomerzement ist ein weiteres zahnfarbenes Füllungsmaterial. Er wird in der Regel für Milchzähne, in der Nähe des Zahnfleischrandes und am Zahnhals verwendet. Er haftet fest an der Zahnoberfläche und setzt Fluorid frei, das zur Stärkung der Zähne und zur Vorbeugung von Karies beiträgt. Auch Empfindlichkeiten nach der Füllung treten seltener auf.
Probleme: Seine Textur ist schwächer als die von Komposit oder Amalgam und nutzt sich schneller ab. Ästhetisch ist es weniger ansprechend als Kunststoffmaterialien.
4. Nano- und Diamantkunststoff
Diese Materialien, die Nano- und Diamantkunststoffe verwenden, sind die derzeit fortschrittlichsten Hightech-Füllungsmaterialien. Sie bieten Vorteile wie höhere Festigkeit und naturgetreuere Färbung.
5. Zinkoxid-Zimtöl-Zement: Auch bekannt als provisorischer Zement oder Zimtölpaste. Wird als nichttragende Grundschicht für tiefe Kavitäten mit zweischichtiger Auskleidung oder als einzelne nichttragende Grundschicht verwendet. Dient als provisorisches Kavitätenfüllmaterial für 1–2 Wochen und fungiert auch als Wurzelkanalfüllmaterial. In Verbindung mit einem Formungsmittel wirkt es als parodontales Füllmaterial.
6. Calciumhydroxidzement: Ein neuartiges pulpa-schützendes Auskleidungsmaterial. Wird als Grundmaterial für Kavitäten der Klassen III und V, als pulpa-schützende Auskleidung zum Schutz der Pulpa vor Reizungen durch Kompositkunststoff und als direktes oder indirektes Pulpaüberkappungsmittel verwendet.
7. Guttapercha: Wird bei Erwärmung auf 40 °C weich und formbar und härtet beim Abkühlen aus. Wird als Hilfsmaterial für Wurzelkanalfüllungen, zur vorübergehenden Kavitätenversiegelung oder nach Erwärmung für Zahntemperaturtests verwendet.
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