Vorbeugende Maßnahmen gegen langfristige Komplikationen von Hyaluronsäure-Injektionen
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Vorbeugende Maßnahmen gegen langfristige Komplikationen von Hyaluronsäure-Injektionen:
1. Überfüllung. Dies tritt am häufigsten im Bereich der Tränenrinne auf, wo die Vertiefung flach ist, die Hautstruktur dünn ist und eine Injektionsresistenz vorliegt. Eine unsachgemäße Kraftanwendung während der Injektion kann leicht zu lokalen, reiskornartigen Auswüchsen führen.
2. Absorption und Migration des injizierten Materials. Dies tritt häufig im Schläfen-, Nasen- oder Wangenbereich auf. Injektionen in die Stirn und die Schläfenbereiche werden in der Regel in die lockere subgaleale Schicht unterhalb der oberflächlichen temporalen Faszie verabreicht. Wenn große Mengen injiziert werden, kann es durch die Schwerkraft zu einer Materialverschiebung kommen, weshalb besondere Vorsicht geboten ist.
3. Wiederkehrende Rötungen und Schwellungen an den Injektionsstellen. In Abständen von etwa zwei Wochen oder einem Monat kann es zu periodischen Entzündungen an den Injektionsstellen kommen.Spätkomplikationen.
4. Chronisches Granulom an der Injektionsstelle. Diese Komplikation ist relativ selten, wurde jedoch in der internationalen Literatur dokumentiert, darunter auch Fälle mit Pseudozystenbildung.
5. Akne oder Erythem an der Injektionsstelle. Tritt vorwiegend bei höheren Injektionsmengen in oberflächlichen Schichten auf, wo die Haut straff und glänzend erscheint. Das Erythem kann mehrere Monate anhalten.
6. Gefäßkompression oder Embolie. Tritt häufig in Verbindung mit Hyaluronsäure-Injektionen in Glabellafalten, Nasolabialfalten oder Nasenspitzen auf. Diese Bereiche verfügen über ein reichhaltiges Gefäßnetzwerk in der Nähe der Augen- und Nasenrückenarterien.
6. Gefäßkompression oder Embolie. Tritt am häufigsten bei Hyaluronsäure-Injektionen in Glabellafalten, Nasolabialfalten oder die Nasenspitze auf. Aufgrund der reichen Durchblutung dieser Bereiche und der ausgedehnten Anastomosenverbindungen mit terminalen versorgenden Arteriolen wie der Arteria ophthalmica und der Arteria dorsalis nasi kann die Injektion eine direkte Gefäßembolie verursachen, die möglicherweise zu Erblindung, Nekrose der Nasenspitze oder partieller Nekrose der Oberlippe führen kann.
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