Die beiden wichtigsten Phasen, um Kindern den Einstieg in den Kindergarten zu erleichtern
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Mit drei Jahren ist es Zeit für den Kindergarten! Auch wenn Eltern sich darüber freuen, dürfen sie nicht vergessen, ihr Kind auf das Leben in der Gemeinschaft vorzubereiten. Andernfalls wird das Kind im Kindergarten nur „Leiden und mangelndes Selbstvertrauen” erleben, wenn es nicht selbstständig essen, sich anziehen oder sich von den Eltern trennen kann. Experten raten Eltern, vor der Einschulung umfassende Vorbereitungen zu treffen, um Kindern einen reibungslosen Einstieg in das soziale Leben zu ermöglichen.„Diese Vorbereitung umfasst die Entwicklung von Selbstpflegefähigkeiten, die psychologische Bereitschaft und das Sammeln der notwendigen Utensilien.“
So helfen Sie Ihrem Kind, den Kindergarten zu genießen
Die psychologische Vorbereitung besteht in erster Linie darin, die Bereitschaft und Begeisterung Ihres Kindes für den Kindergarten zu fördern. Experten betonen, dass dies eine umfangreiche Vorarbeit erfordert, bei der die Unterstützung und Anleitung der Eltern entscheidend sind. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind versteht, warum es in den Kindergarten geht, und konzentrieren Sie sich dabei auf positive Verstärkung.Sagen Sie beispielsweise: „Du gehst in den Kindergarten, weil du groß wirst und es Zeit ist, neue Dinge zu lernen.“ Oder: „Gute und kluge Kinder gehen alle in den Kindergarten.“ Sagen Sie niemals: „Du musst in den Kindergarten gehen, weil wir zu beschäftigt sind, um uns um dich zu kümmern.“ Drohen Sie auch nicht mit:„Wenn du dich nicht benimmst, schicke ich dich in den Kindergarten!“ Kein Wunder, dass Kinder nach solchen Worten Angst vor dem Kindergarten haben!
Erzählen Sie lustige Anekdoten aus Ihrer eigenen Kindergartenzeit. Eltern sind die vertrautesten und engsten Bezugspersonen ihrer Kinder; ihre Worte und Taten beeinflussen die Kleinen unbewusst sehr stark. Indem Sie von Ihren eigenen Erfahrungen im Kindergarten erzählen, können Sie bei Ihrem Kind Vorfreude auf den Kindergarten wecken.
Besuchen Sie mit Ihrem Kind den Kindergarten. So kann es sich mit der Umgebung vertraut machen. Je vertrauter es sich fühlt, desto leichter fällt ihm die Eingewöhnung und desto weniger wird es sich aufgrund von Unvertrautheit oder Angst sträuben.
Bereiten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die notwendigen Dinge für den Kindergarten vor. Das steigert seine Vorfreude auf den Kindergartenstart und gibt ihm gleichzeitig das Gefühl, erwachsen genug zu sein, um bei Entscheidungen über seine eigenen Angelegenheiten mitzureden.
Ermutigen Sie Ihr Kind, Selbstpflegefähigkeiten zu erlernen.
In der Kindertagesstätte wird von den Kindern in der Regel erwartet, dass sie Aufgaben wie Waschen, Essen, Anziehen, Schuhe und Socken anziehen und Toilettengang selbstständig bewältigen. Wenn ein Kind vor dem Eintritt in die Kindertagesstätte keine grundlegenden Selbstpflegefähigkeiten besitzt, kann dies seine Anpassung an die neue Umgebung erheblich behindern.
Experten betonen, dass Kinder sich in einer neuen Umgebung ohnehin schon unsicher und sogar ängstlich fühlen. Wenn sie sehen, wie Gleichaltrige Aufgaben erfolgreich bewältigen, die sie selbst nicht ausführen können, verstärkt dies ihr Gefühl des Versagens. Je größer diese Frustration ist, desto eher ziehen sich Kinder zurück und wollen nicht mehr in die Kindertagesstätte zurückkehren.
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